-
Comeback in Wimbledon: Williams kämpft vergeblich
-
NBA: James setzt Karriere fort und verlässt die Lakers
-
Undav findet klare Worte: "Haben Deutschland enttäuscht"
-
Dreijähriger sechs Tage nach Erdbeben in Venezuela gerettet
-
Nusa und Haaland treffen: Norwegen erreicht WM-Achtelfinale
-
Lys, Siegemund und Seidel raus: Schwächste Bilanz seit 2008
-
Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes nach tödlichen Schüssen in Stade
-
Mit viel Mühe und starken Nerven: Zverev in Runde zwei
-
Merkel-Bildnis für Porträt-Galerie im Kanzleramt präsentiert
-
Staatsbürgerschaftsrecht: Schlappe für Trump vor Oberstem US-Gericht
-
Merkel-Porträt für Porträt-Galerie des Kanzleramts präsentiert
-
Uganda: Mitarbeiter von Elektro-Motorradbauer werfen Vorgesetzten Misshandlung vor
-
Französische Nationalversammlung macht Weg für Sterbehilfe frei
-
Großbritannien will Asylsuchende künftig an Kosten für Unterhalt beteiligen
-
Datenschützer fordern Ausstieg aus EU-Datenabkommen mit den USA
-
Neuendorf über Nagelsmann: "Nicht zur Tagesordnung übergehen"
-
"Unvorbereitet" in die Hitzewelle: Grüne stellen Misstrauensantrag gegen Regierung
-
Berliner Gericht bestätigt deutsches Sendeverbot für russischen Sender RT
-
Untersuchung: Rekordzahl neuer Millionäre weltweit im vergangenen Jahr
-
Oberstes US-Gericht kippt Trump-Plan für eingeschränkte Staatsbürgerschaft
-
Veterinäramt rettet in Erfurt 93 Brieftauben vor Verdursten
-
Heimkehr nach Spanien: Grimaldo-Transfer zu Atlético perfekt
-
Tausende fordern in Südafrika bei Protesten Ausweisung illegaler Migranten
-
Großbritannien investiert 300 Milliarden Pfund in Verteidigung bis 2030
-
18-Jähriger nach Tötung von älterem Bruder in Kassel in Untersuchungshaft
-
Netzagentur: DB soll Fernzug-Konkurrenz mehr Platz einräumen
-
Dobrindt skeptisch zu AfD-Verbotsverfahren - Verfassungsschutz behält Partei im Visier
-
Entsetzen nach Bluttat in Stade hält an: Mordkommission übernimmt Ermittlungen
-
Tödliche Schüsse auf Jugendlichen in Dortmund: Freispruch von Polizisten bestätigt
-
Zwei Tote bei Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt - 62-Jährige festgenommen
-
Premiere in Wimbledon: Hanfmann erstmals in Runde zwei
-
Verfassungsschutz: Deutschland durch Angriffe von innen und außen unter Druck
-
US-Gesandte zu Iran-Gesprächen in Katar - Iran mit "Experten-Delegation" in Doha
-
Vermutlich über 58.000 Gebäude in Venezuela zerstört - Noch zehntausende Vermisste
-
Mutmaßlich "Krieg des Terrors" in Rumänien geplant: Festgenommener in Untersuchungshaft
-
Paketbombe in Monaco: Justiz geht von Mordversuch an Geschäftsmann mit ukrainischen Wurzeln aus
-
Vor Koalitionsausschuss: Forderung nach Ergebnissen - "aber bitte keine Hektik"
-
Inflation schwächt sich im Juni auf 2,3 Prozent ab
-
Gericht bestätigt Beförderungsstopp: Vorerst keine Ernennung zu Stabsfeldwebel
-
Gericht: Ehepaar muss bei getrennten Hauptwohnsitzen separat Rundfunkbeitrag zahlen
-
Untersuchung: E-Autos nicht unfallanfälliger als Verbrenner
-
Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben
-
Dobrindt bekräftigt Skepsis zu AfD-Verbotsverfahren
-
Mehr als eine Million Ausländer in Spanien stellen Antrag auf Aufenthaltstitel
-
Frust über deutsches WM-Aus: Fan zerstört Fernseher vor Bar in Bremerhaven
-
Paketbombe in Monaco: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs
-
Termine gegen Bezahlung: Anklage gegen Mitarbeiterin von Berliner Einwanderungsamt
-
Hakenkreuz an queerem Zentrum in Mönchengladbach: Drei Verdächtige ermittelt
-
Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen
-
Erträge aus Rundfunkbeitrag 2025 leicht gesunken
Dank "Kopfball-Ungeheuer" Kimmich: Bayern dürfen träumen
Der Traum lebt - und wie! Ein leidenschaftlicher FC Bayern hat sich dank "Kopfball-Ungeheuer" Joshua Kimmich und mit viel taktischem Geschick zum ersten Mal seit dem Triple 2020 wieder ins Halbfinale der Champions League gekämpft. Nach dem emotional aufreibendem 1:0 (0:0) im Viertelfinal-Rückspiel gegen das englische Spitzenteam des FC Arsenal dürfen die Münchner jetzt sogar vom prickelnden Wembley-Wiedersehen mit Borussia Dortmund träumen: Im Finale am 1. Juni im Londoner Fußball-Tempel.
Zeigt die so wankelmütige Mannschaft auch dort ihr bestes Königsklassen-Gesicht, kann sie die kurze, wilde Ära ihres bis zur letzten Minute voll engagierten Trainers Thomas Tuchel doch noch krönen und die erste titellose Saison seit 2012 abwenden. Zunächst aber wartet Anfang Mai die schwere Aufgabe gegen Rekordsieger Real Madrid oder Titelverteidiger Manchester City.
Kimmichs Kopfball-Torpedo (63.) stellte die Weiche Richtung Vorschlussrunde. Danach tat der deutsche Rekordmeister das einzig richtige und ging angetrieben von Tuchel auf das 2:0, das nach dem 2:2 im Hinspiel die Entscheidung bedeutet hätte. Der erlösende Treffer wollte zwar nicht mehr fallen, auch nicht bei der Chance von Jamal Musiala (90.) - der Rest war dennoch riesengroßer Jubel.
Die 75.000 Fans in der ausverkauften Allianz Arena, darunter der frühere Münchner Mats Hummels 24 Stunden nach dem Coup gegen Atletico Madrid, bekamen schon zum Start ein Feuerwerk zu sehen: Die treuesten Bayern-Anhänger in der Südkurve zündelten ausdauernd, auch Tuchel war sofort auf Betriebstemperatur.
Der Coach korrigierte und dirigierte viel. Das oberste Ziel: Arsenals starke rechte Seite mit dem quirligen Bukayo Saka einbremsen. Dafür sortierte er die linke Flanke neu. Noussair Mazraoui ersetzte den gesperrten Alphonso Davies, Tuchels Lieblingsschüler Raphael Guerreiro den verletzten Serge Gnabry.
Das bedeutete: Ur-Bayer Thomas Müller musste weiter auf seinen 150. Champions-League-Einsatz warten. Ohne den Routinier war Leroy Sane rechts noch wichtiger als Anspielstation und wurde gesucht. In der vierten Minute setzte er sich gegen drei Mann durch, die folgende Flanke von Joshua Kimmich nutzte Harry Kane zu einer ersten Gelegenheit.
Danach begann schnell das Belauern - oder: "Schach auf höchstem Niveau", wie DAZN-Experte Sami Khedira meinte. Beide Mannschaften waren darauf bedacht, Fehler zu vermeiden und verzichteten auf riskantes Pressing. Das Münchner Spiel war dabei zu statisch. Als es über Guerreiro mal schnell ging, tat sich eine Lücke auf, die Mazraoui (23.) fast zum 1:0 genutzt hätte. Es wurde offener, munterer.
Das führte zu Gelegenheiten auf beiden Seiten, Arsenals Gabriel Martinelli (31.) vergab die beste. Tuchel wies sein Team hektisch an, die Positionen besser zu halten. Dann der erste Aufreger: Saka lag nach einem Schuss ins Gesicht am Boden und Mazraoui (35.) hatte plötzlich freie Bahn zum Tor. Doch Schiedsrichter Danny Makkelie (Niederlande) unterbrach und bedeutete protestierenden Münchnern, er habe das Spiel noch nicht freigegeben.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Nach Kimmichs Flanke köpfte Leon Goretzka an den Pfosten, wo auch Guerreiros Nachschuss landete (47.). Tuchel nutzte die nächste Unterbrechung und gab Musiala wild gestikulierend Anweisungen. Nach einem unnötigen Ballverlust von Konrad Laimer im Mittelfeld schimpfte er länger, weil er wohl spürte: Seine Mannschaft musste eine Schippe drauflegen.
Kimmich trat eine Ecke hinters Tor, Tuchel grummelte - und durfte doch bald jubeln: wegen Kimmich. Nach einem Lauf von Sane fiel der Ball zu Guerreiro, der maßgerecht auf den Kopf des einlaufenden Rechtsverteidigers flankte. Nicht nur die Bosse riss es aus den Sitzen.
M.Robinson--AT