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Mit viel Mühe und starken Nerven: Zverev in Runde zwei
Alexander Zverev ist mit viel Mühe in seine Titelmission in Wimbledon gestartet. 23 Tage nach seinem Sieg bei den French Open gewann der Hamburger gegen den Belgier Alexander Blockx 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 7:6 (7:0) und zog zum achten Mal in die zweite Runde des Rasenklassikers ein. Für den zweiten Grand-Slam-Sieg wird sich Zverev aber deutlich steigern müssen. Immerhin bewies er auf dem Centre Court in den letzten beiden Tiebreaks Nervenstärke.
Vor zwölf Monaten war Zverev in Wimbledon bereits in Runde eins an Arthur Rinderknech aus Frankreich gescheitert, überhaupt ging es für ihn an der Church Road noch nie weiter als ins Achtelfinale. Nach dem erlösenden Triumph in Paris startete Zverev mit viel Selbstvertrauen auf seinem ungeliebten Untergrund, beim dritten Sieg des Jahres gegen Blockx wurde ihm aber alles abverlangt. Nach dem kniffligen Auftakt trifft er nun in der nächsten Runde auf den Franzosen Valentin Royer, Nummer 75 der Weltrangliste.
Vor Zverev war Yannick Hanfmann durch das 6:7 (6:8), 7:6 (11:9), 6:2, 6:3 gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard erstmals in die zweite Runde eingezogen. Am ersten Wettkampftag hatte schon Jan-Lennard Struff seinen Auftakt gewonnen, Daniel Altmaier könnte dem Trio am Dienstag mit einem Sieg gegen Alex Molcan aus der Slowakei folgen.
Wimbledon sei "schon immer das Grand-Slam-Turnier" gewesen, bei dem er sich "am schwersten getan" habe, hatte Zverev vor seinem Auftakt gesagt: "Persönlich habe ich dieses Jahr allerdings ein anderes Gefühl." Beide Spieler ließen zunächst bei eigenem Aufschlagspiel nichts anbrennen, bis Zverev das Break zum 5:4 schaffte und anschließend auch den Satz gewann. Blockx erwies sich in seinem erst zweiten Match auf Rasen als hartnäckiger Gegner, schaffte in einem dramatischen Tiebreak den Ausgleich.
Zverev ließ im weiteren Spielverlauf immer wieder Chancen liegen. Im dritten Satz sorgte der Hamburger für einen Schreckmoment, als er ausrutschte und auf den Rasen fiel. Zverev blieb aber unverletzt - und behielt in den nächsten beiden Tiebreaks die Oberhand.
N.Mitchell--AT