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Venezolanische Oppositionspolitikerin Machado fordert mehr Druck auf Maduro
Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hat mehr Druck auf den linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro gefordert. "Ich werde zunehmenden Druck begrüßen, damit Maduro versteht, dass er gehen muss, dass seine Zeit vorbei ist", sagte Machado in am Freitag veröffentlichten Ausschnitten eines Interviews mit dem US-Sender CBS in Oslo auf die Frage, ob sie eine mögliche militärische Intervention der USA zur Absetzung Maduros unterstützen würde.
Machado betonte, dass sie von möglichen Plänen der Vereinigten Staaten nichts wisse. Das vollständige Interview soll am Sonntag ausgestrahlt werden.
Bei der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Venezuela im vergangenen Jahr war Amtsinhaber Maduro nach offiziellen Angaben für eine dritte sechsjährige Amtszeit wiedergewählt worden. Die Opposition reklamiert den Wahlsieg hingegen für sich.
Nach Maduros umstrittener Wiederwahl tauchte Machado, der die Behörden die Kandidatur untersagt hatten, unter. In der Nacht zum Donnerstag kam sie unter Umständen, über die sie sich sehr bedeckt hielt, in Oslo an, wo sie die Nobelpreisverleihung jedoch verpasste. An ihrer Stelle nahm ihre Tochter Ana Corina Sosa Machado die Nobel-Medaille und die Urkunde entgegen.
"Ich werde keine weitere Informationen über meine Reise nach Norwegen preisgeben", sagte sie gegenüber CBS. Sie betonte, wie wichtig der Nobelpreis "für das venezolanische Volk" sei.
P.A.Mendoza--AT