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Untersuchung: Rekordzahl neuer Millionäre weltweit im vergangenen Jahr
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Tödliche Schüsse auf Jugendlichen in Dortmund: Freispruch von Polizisten bestätigt
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Verfassungsschutz: Deutschland durch Angriffe von innen und außen unter Druck
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Vermutlich über 58.000 Gebäude in Venezuela zerstört - Noch zehntausende Vermisste
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Mutmaßlich "Krieg des Terrors" in Rumänien geplant: Festgenommener in Untersuchungshaft
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Inflation schwächt sich im Juni auf 2,3 Prozent ab
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Gericht bestätigt Beförderungsstopp: Vorerst keine Ernennung zu Stabsfeldwebel
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Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben
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Erträge aus Rundfunkbeitrag 2025 leicht gesunken
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Teams-Software: EU-Kommission wirft Microsoft weiter unfairen Wettbewerb vor
Die Europäische Kommission hat dem US-Konzern Microsoft erneut unfairen Wettbewerb im Zusammenhang mit seiner Videokonferenz-Software Teams vorgeworfen. Vom Konzern angekündigte Änderungen reichten nicht aus, um die Bedenken aus Brüssel auszuräumen, wie aus einer vorläufigen Stellungnahme der Kommission vom Dienstag hervorgeht. Die EU-Wettbewerbshüter hatten im vergangenen Jahr Ermittlungen eingeleitet, nachdem der Wettbewerber Slack Beschwerde eingereicht hatte.
Durchschnittliche Nettokaltmiete in Deutschland beträgt 7,28 Euro pro Quadratmeter
Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Deutschland liegt bei 7,28 Euro pro Quadratmeter - in vielen Großstädten ist sie aber sehr viel höher. Nach den am Dienstag vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Ergebnissen des Zensus 2022 stieg die Zahl der Wohnungen in Deutschland von 2011 bis 2022 um 2,5 Millionen auf rund 43,1 Millionen. Auch die durchschnittliche Wohnungsgröße nahm weiter zu - auf 94 Quadratmeter.
Bevölkerung in Deutschland: Wachstum bis 2022 weniger stark als bisher angenommen
Die Bevölkerung in Deutschland ist zwischen 2011 und 2022 weniger stark gewachsen als bislang angenommen. Nach den am Dienstag in Wiesbaden vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Ergebnissen des Zensus 2022 wuchs die Bevölkerung seit 2011 zwar um 2,5 Millionen auf insgesamt 82,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Das waren aber 1,4 Millionen weniger, als auf Grundlage früherer Zensusdaten amtlich ausgewiesen worden waren.
Merz fordert neue Handelsabkommen und weniger Vorgaben für Handelspartner
CDU-Chef Friedrich Merz hat sich für neue Handelsabkommen der Europäischen Union und weniger darin enthaltene Vorgaben für die Handelspartner ausgesprochen. Es sei eine zentrale europäische Aufgabe dafür zu sorgen, dass die EU wettbewerbsfähiger werde, sagte Merz am Dienstag beim Tag der Industrie in Berlin. "Und das schließt ausdrücklich auch den Abschluss neuer Freihandelsabkommen ein."
Einzelhandelsverband: Thema Nachhaltigkeit gewinnt beim Einkauf an Bedeutung
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei Kaufentscheidungen der Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend an Bedeutung. Nach einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) kaufen mittlerweile 48 Prozent der Menschen gezielt nachhaltig ein - neun Prozentpunkte mehr als in der Umfrage vom Vorjahr, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Der allgemeineren Frage, ob ihnen Nachhaltigkeit wichtig sei, stimmten 66 Prozent zu, nach 58 Prozent im Vorjahr.
Kanada konkretisiert Überlegungen zu Strafzöllen auf chinesische Elektroautos
In Kanada werden die Überlegungen für hohe Importzölle auf in China produzierte Elektroautos und Batterien konkreter. Der kanadische Automobilsektor sehe sich einem "unfairen Wettbewerb durch China" wegen der dortigen staatlich gelenkten Politik der Überkapazitäten ausgesetzt, sagte Vize-Regierungschefin und Finanzministerin Chrystia Freeland am Montag. Chinesische Hersteller bauten absichtlich ein weltweites Überangebot auf, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit der kanadischen Industrie untergrabe.
Aufträge im Bauhauptgewerbe im April im Jahresvergleich gesunken
Das Bauhauptgewerbe ist weiterhin mit sinkenden Auftragseingängen konfrontiert: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, ging der reale Auftragseingang in der Branche im April im Monatsvergleich um 1,5 Prozent zurück. Verantwortlich war vor allem der Hochbau, zu dem auch Wohnhäuser gehören - hier stand ein Minus von 4,0 Prozent. Beim Tiefbau gab es ein Plus von 0,9 Prozent.
Polizei: In Niedersachsen entdeckte Kinderleiche wahrscheinlich Arian
Bei der im Landkreis Stade in Niedersachsen gefundenen Kinderleiche handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den seit Wochen verschwundenen Jungen Arian. Die Ermittler halten "einen Zusammenhang mit dem seit April verschwunden, sechsjährigen Arian aus Elm bei Bremervörde für wahrscheinlich", teilte die Polizei in Rotenburg am Dienstagmorgen mit. Ein Landwirt hatte die Leiche am Montagnachmittag bei Mäharbeiten auf einer Wiese in der Gemeinde Behrste entdeckt.
Ifo: Exporterwartungen deutscher Firmen verschlechtern sich im Juni
Die Exporterwartungen der deutschen Firmen haben sich verschlechtert und sind im Juni in den negativen Bereich gerutscht. Der Stimmungsindex beträgt in diesem Monat minus 1,0 Punkte, nach plus 0,2 Punkten im Mai, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Das Institut sprach von einer "klaren Richtung", die sich abzeichne - die deutsche Exportwirtschaft habe "noch viel Luft nach oben".
Pilotengewerkschaft kritisiert Ryanair wegen Flügen nach Tel Aviv
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Billig-Fluggesellschaft Ryanair für ihren Umgang mit Flügen nach Israel kritisiert. Ryanair erlaube seinen Piloten nicht, Flüge nach Tel Aviv aus Sicherheitsgründen abzulehnen, erklärte VC am Montag. "Ob ein Einsatz nach Tel Aviv angenommen wird, sollte aufgrund der Lage im Nahen Osten und daraus resultierender Beschränkungen und mentaler Belastung von den Pilotinnen und Piloten selbst beurteilt werden", erklärte VC-Präsident Andreas Pinheiro.
Habeck warnt vor Krieg als Folge von Verschlechterung von China-Beziehungen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat mit eindringlichen Worten vor einer drastischen Verschlechterung der Beziehungen zu China gewarnt. "Das wäre gegen unsere Interessen und zwar nicht nur ökonomisch", sagte Habeck am Montag beim Tag der Industrie in Berlin. "Dann würden wir nicht über Handelskriege oder bedrohliche Handelskriege reden, sondern da können wir 'Handel' auch weglassen."
Urteil gegen Reiseanbieter: 1,3 Kilometer zum Strand sind nicht "wenige Gehminuten"
Ein Hotel in Entfernung von rund 1,3 Kilometern zum Strand kann einem Gerichtsurteil zufolge nicht als "nur wenige Gehminuten von wunderschönen Stränden" beworben werden. Das Münchener Amtsgericht verurteilte den in dem Fall belangten Reiseanbieter am Montag zur Erstattung von Kosten eines Ersatzhotels und zu Schadenersatz für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit. Entscheidend war für das Gericht allerdings auch, dass die Reise als "Luxusreise" angepriesen worden war.
China: Habeck warnt vor Krieg als Folge von Scheitern von Handelsgesprächen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat mit eindringlichen Worten vor einer Eskalation des Handelskonflikts mit China gewarnt. "Das wäre gegen unsere Interessen und zwar nicht nur ökonomisch", sagte Habeck am Montag beim Tag der Industrie in Berlin. "Dann würden wir nicht über Handelskriege oder bedrohliche Handelskriege reden, sondern da können wir 'Handel' auch weglassen."
Bonner Cum-Ex-Verfahren gegen Bankier Olearius eingestellt
Das Cum-Ex-Strafverfahren gegen den Hamburger Bankier Christian Olearius wegen des Vorwurfs des schweren Steuerbetrugs ist eingestellt worden. Grund sind gesundheitliche Probleme des Bankiers, wie das Landgericht Bonn am Montag erklärte. Olearius sei dauerhaft verhandlungsunfähig.
Industrie pocht auf mehr Investitionen - Scholz verspricht "viel mehr Tempo"
Die deutsche Wirtschaft poocht angesichts der Konjunkturschwäche auf mehr öffentliche Investitionen. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm, verteidigte am Montag dennoch die Schuldenbremse und forderte stattdessen "unbequeme und schmerzhafte" Schritte. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) warb beim Tag der Industrie in Berlin für die bisherige Bilanz seiner Regierung und versprach nach vorne blickend "viel mehr Tempo".
Scholz fordert von nächster EU-Kommission Handelsabkommen und weniger Bürokratie
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erhofft sich von der nächsten EU-Kommission insbesondere den Abschluss neuer Freihandelsabkommen und den Abbau von Bürokratie. "Freihandel ist eine der Grundlagen unseres Wohlstands in Deutschland und in Europa", sagte Scholz am Montag beim Tag der Industrie in Berlin. "Deswegen werde ich mich gegenüber der neuen EU Kommission mit Nachdruck für mehr und bessere Freihandelsverträge einsetzen."
Umfrage: Fast jeder bezahlt bargeldlos - "cash only" wird zunehmend unbeliebt
Fast jede und jeder in Deutschland nutzt einer Befragung zufolge zumindest hin und wieder die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens. 98 Prozent der Befragten bezahlen zumindest gelegentlich digital oder mit Karte, wie der Digitalverband Bitkom am Montag mitteilte. Geschäfte und Restaurants, die dies nicht ermöglichen, dürften es zunehmend schwieriger haben: 76 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass es sie stört, wenn sie an der Kasse nicht kontaktlos zahlen können.
Ölkonzern aus Abu Dhabi bietet knapp zwölf Milliarden Euro für Covestro
Der Ölkonzern Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten will den Leverkusener Chemiekonzern Covestro kaufen. Der Vorstand von Covestro habe am Montag beschlossen, mit Adnoc aus Abu Dhabi "in konkrete Verhandlungen über eine mögliche Transaktion und den möglichen Abschluss einer Investitionsvereinbarung einzutreten", teilte das Unternehmen in Leverkusen mit. Adnoc habe einen Angebotspreis von 62 Euro je Covestro-Aktie in Aussicht gestellt; damit bewertet Adnoc Covestro mit knapp zwölf Milliarden Euro.
Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr auf höchstem Stand seit fast zehn Jahren
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist wegen der schwachen Konjunktur in den ersten sechs Monaten des Jahres um fast 30 Prozent im Vorjahresvergleich angestiegen. Die Auskunftei Creditreform registrierte rund 11.000 Firmenpleiten, wie sie am Montag mitteilte. Das markiere den höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Geschätzt 133.000 Beschäftigte waren betroffen.
BDI-Chef: "Unbequeme und schmerzhafte" Schritte statt Lockerung der Schuldenbremse
Der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm, hat deutlich mehr öffentliche Investitionen bei gleichzeitiger Einhaltung der Schuldenbremse gefordert. "Wir fordern nicht neue Mehrausgaben des Staates", sagte Russwurm am Montag beim Tag der Industrie in Berlin. Stattdessen brauche es strukturelle Reformen, eine digitale Verwaltung und "den Mut zu unbequemen und schmerzhaften Entscheidungen" bei der Priorisierung der Haushaltsmittel.
Schätzung: Privates Geldvermögen in Deutschland steigt 2024 weiter deutlich an
Kurszuwächse an den Börsen und gestiegene Einkommen führen auch in diesem Jahr voraussichtlich erneut zu einem deutlichen Anstieg der privaten Vermögen in Deutschland. Nach einem Anstieg um 6,6 Prozent im vergangenen Jahr sei im laufenden Jahr mit einem erneuten Zuwachs um 6,1 Prozent zu rechnen, erklärte die DZ Bank am Montag. Das gesamte Privatvermögen würde so von 7,9 auf 8,4 Billionen Euro ansteigen.
Ifo: Geschäftsklima der Unternehmen im Juni gesunken
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland ist laut Umfrage des Münchner Ifo-Instituts im Juni wieder gesunken. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 88,6 Punkte, nach 89,3 Punkten im Mai, wie das Ifo am Montag mitteilte. Dies sei vor allem auf pessimistische Erwartungen der Firmen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage veränderten sich nicht.
EU-Kommission: Apple verstößt mit App Store gegen Wettbewerbsregeln
Auf den iPhone-Hersteller Apple könnten Strafen in Milliardenhöhe zukommen: Die EU-Kommission in Brüssel teilte am Montag in einer vorläufigen Stellungnahme mit, der US-Konzern verstoße mit seinem App Store gegen die seit März geltenden Wettbewerbsregeln für Digitalkonzerne. Apple hindert App-Entwickler laut Einschätzung der Kommission daran, ihre Produkte über Alternativen zum App Store zu vertreiben.
Nachtzüge der ÖBB wegen Baustellen in Deutschland oft verspätet
Die zahlreichen Baustellen in Deutschland sorgen vermehrt auch für Verspätungen bei den Nachtzügen der Österreichischen Bundesbahn ÖBB. Ein Sprecher der ÖBB sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Montag, es gebe einen "intensiven Austausch mit der Deutschen Bahn darüber, die Pünktlichkeit zu erhöhen". Leider sei aufgrund von Überlastung des deutschen Bahnnetzes weiterhin mit Verspätungen zu rechnen.
Union fordert von Regierung Entlastungen für die Landwirtschaft
Wenige Tage vor dem Deutschen Bauerntag hat die Union Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) vorgeworfen, angekündigte Entlastungen für die Landwirte zu verschleppen. "Von den großen Versprechungen, mit denen die Streichung des Agrardiesels finanziell ausgeglichen werden sollte, ist bislang rein gar nichts eingehalten worden", kritisierte Unionsfraktionsvize Steffen Bilger (CDU) in der "Rheinischen Post" vom Montag. "Die Koalition und allen voran der zuständige Minister kommen schlichtweg nicht zu Potte."
Kanzler Scholz zu Gast beim Tag der Industrie in Berlin
"Zusammenhalt in polarisierten Welten" - so lautet das Motto des diesjährigen Tags der Industrie. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Montag (13.00 Uhr) in Berlin. Einer der ersten Redner ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) sowie weitere Regierungsmitglieder nehmen teil.
Bewegung im Streit zwischen EU und China um Zölle auf Elektroautos
In den Streit um Zölle auf Elektroautos zwischen China und der EU kommt Bewegung: Nach Angaben aus Peking und Brüssel vereinbarten beide Seiten, Konsultationen aufzunehmen und in den kommenden Wochen Gespräche "auf allen Ebenen" zu führen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) beendete am Sonntag seinen dreitägigen Besuch in China, bei dem er versucht hatte, die Wogen in dem Streit zu glätten. Die nun vereinbarten Gespräche bezeichnete er als "ersten guten Schritt auf einem noch langen Weg".
132 Tanklastzüge Bier: Bahn-Bordbistros verzeichnen wegen EM-Fans hohe Umsätze
Bier und Bratwurstbrötchen: Die Fans der Fußball-Europameisterschaft bescheren der Deutschen Bahn hohe Umsätze in ihren Bordbistros. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Unternehmensangaben berichtete, tranken die deutschen und europäischen Fans zwischen dem 14. und dem 19. Juni insgesamt 44.588 Liter Bier – das sind umgerechnet 132 Tanklastzüge und damit doppelt so viel wie sonst.
Chinesischer E-Autobauer Nio kritisiert drohende Zollerhöhungen durch die EU
Der chinesische Elektroautobauer Nio hat die von EU-Seite drohenden Zollerhöhungen kritisiert. "Ohne freien Handel kann sich die Industrie nicht optimal entwickeln", sagte Nio-Europa-Chef Hui Zhang der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Sonntag. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen habe sich in ihrer ersten Amtszeit für die grüne Transformation starkgemacht, um die CO2-Emissionen zu senken. "Ob Strafzölle dem Hochlauf der Elektromobilität in Europa dienen, darf hinterfragt werden."
Gespräche zwischen EU und China im Zollstreit laut Habeck "erster guter Schritt"
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Vereinbarung von Gesprächen zwischen der EU-Kommission und China im Zollstreit begrüßt. "Das ist ein erster guter Schritt auf einem noch langen Weg", sagte Habeck am Samstag in den ARD-"Tagesthemen" anlässlich seiner China-Reise. EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis und der chinesische Handelsminister Wang Wentao führten "ein offenes und konstruktives Gespräch über die Wettbewerbsuntersuchungen der EU zu chinesischen Elektroautos", teilte Kommissionssprecher Olof Gill mit.
Hunderttausende feiern bunten Christopher Street Day in München
Hunderttausende Menschen haben am Samstag in München ausgelassen den diesjährigen Christopher Street Day gefeiert. Die Lage war friedlich, wie ein Polizeisprecher sagte. Nach ersten Schätzungen nahmen etwas weniger Menschen teil als im vergangenen Jahr, als rund 500.000 Menschen die Parade feierten.
Habeck: Chinas Unterstützung für Russland schadet Handelsbeziehungen mit Europa
Chinas Unterstützung für Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine schadet nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) seinen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu Europa. Irritationen auf chinesischer Seite, die durch verwehrte Investitionen in deutsche Unternehmen oder strengere Exportkontrollen entstanden seien, seien zurückzuführen "auf die Unterstützung von China gegenüber Russland" in dem Krieg, sagte Habeck bei seinem China-Besuch am Samstag in Shanghai.