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Nach Amoklauf des Sohnes in den USA: Vater muss 15 Jahre in Haft
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Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab
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Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"
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Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"
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"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott
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Mindestens neun Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen
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Uefa droht mit WM-Boykott wegen Investoren-Plänen der Fifa
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UN-Sicherheitsrat: Auswahlprozess zu Guterres-Nachfolge hat begonnen
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Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel
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Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen
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Explosion und großer Krater in Polen: Offenbar russischer Flugkörper eingeschlagen
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Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren
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Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere
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Atomstromproduktion in mehreren Ländern wegen niedriger Flusspegel unter Druck
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Getötete 29-Jährige in Trier: Mann und Frau unter Mordverdacht festgenommen
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Hitzewelle in Deutschland: Mehr Mittel für Hitzeschutz und Klimaanpassung gefordert
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DWD: Juli war außergewöhnlich warm und trocken - Gewitter zu Monatsende
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Millionenschaden bei Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt
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Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
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Iran-Krieg: US-Wirtschaft kühlt sich deutlicher ab als erwartet
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George und Amal Clooney fliehen wegen Waldbrand aus Luxus-Anwesen in Südfrankreich
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IS-Videos auf Social Media verbreitet: Geldstrafe für Mann in Rheinland-Pfalz
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Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports
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Mecklenburg-Vorpommern: 19 Parteien mit Landeswahllisten zugelassen
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Ende des Tankrabatts: Inflation steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
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Nach Anschlag: Berliner CSD-Verein beteiligt sich mit Wagen an Protest in Hamburg
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Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in erster Grundschulklasse tritt in Kraft
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Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
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Gefälschte Sprach- und Einbürgerungstests: Mehrere Durchsuchungen in Bayern
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Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
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Linke und AfD für Abschaffung von Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen
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Schwere Waldbrände in Türkei und Griechenland - Auch Urlaubsorte betroffen
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Bundeswehr: Reservistenverband kritisiert Umgang mit Ex-Soldaten und Ungedienten
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Deutscher Pflegerat fordert Mut von Linnemann bei Pflegereform
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Adidas steigert Umsatz - doch WM-Werbekampagne schmälert Gewinn
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Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
Russland hat den Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, auf eine schwarze Liste von "Terroristen und Extremisten" gesetzt. Der Name des 41-Jährigen war am Donnerstag in einem entsprechenden Register der russischen Finanzbehörde Rosfinmonitoring zu finden. Zur Begründung erklärte der russische Geheimdienst FSB, Telegram habe zugelassen, dass der ukrainische Geheimdienst die Plattform dazu nutzt, Russen für Angriffe auf die Infrastruktur zu gewinnen.
Ende des Tankrabatts: Inflation steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
Die hohen Preise für Benzin und Diesel haben den Preisanstieg in Deutschland im Juli stark beschleunigt: Die Teuerung lag bei voraussichtlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Bis Juni hatte sich die Inflationsrate auf 2,3 Prozent verringert, ein gewichtiger Grund dafür war der staatliche Tankrabatt.
Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
Der niedrige Wasserstand vieler Flüsse infolge extremer Trockenheit bereitet der deutschen Wirtschaft Sorgen und macht Forderungen nach einer besseren Anpassung laut. Angesichts eines drohenden Niedrigwasser-Rekords im Rhein hob Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) hervor, dass der Fluss nicht nur "Lebensader", sondern auch "einer unserer wichtigsten Handelswege" sei. Die Bauindustrie mahnte ein "Klima-Fitnessprogramm" für Deutschlands Wasserstraßen an.
Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Juli stark beschleunigt: Die Teuerung lag bei voraussichtlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Bis Juni hatte sich die Inflationsrate auf 2,3 Prozent verringert, ein gewichtiger Grund dafür war der Tankrabatt.
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für Kritik in deutscher Politik
Sportpolitiker im Deutschen Bundestag haben eindringlich vor den Plänen des Weltfußballverbandes Fifa für einen Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren gewarnt. "Der Investoren-Plan der Fifa gibt Anlass zur Sorge, denn er lässt außer Acht, dass die Fifa ein Sportverband und kein Konzern ist", sagte der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.
Adidas steigert Umsatz - doch WM-Werbekampagne schmälert Gewinn
Der Sportartikelhersteller Adidas hat im zweiten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert, doch Kosten für die Werbekampagne zur Fußballweltmeisterschaft der Männer schmälerten den Gewinn. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent zu und erreichte 6,74 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Herzogenaurach am Donnerstag mitteilte. Davon blieben allerdings nur 398 Millionen Euro als Nettogewinn übrig.
Umfrage: Mehrheit von Deutschen postet Urlaubsbilder in sozialen Netzwerken
Eine Mehrheit von 57 Prozent der Deutschen postet einer aktuellen Umfrage zufolge Bilder und Videos während des Urlaubs. Das sind sieben Prozent mehr als bei einer vergleichbaren Erhebung im vergangenen Jahr, wie der Digitalverbands Bitkom am Donnerstag in Berlin mitteilte. Besonders ausgeprägt ist das Verhalten bei den 16- bis 29-Jährigen mit 69 Prozent und den 30- bis 49-Jährigen mit 66 Prozent.
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal trotz Iran-Kriegs gewachsen
Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal trotz der Auswirkungen des Iran-Krieges ihren jüngsten Aufwärtstrend fortgesetzt. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen April und Juni um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu. Konjunkturforscher und Wirtschaftsverbände werteten dies als positives Signal - sehen aber weiterhin Hindernisse für künftiges Wachstum.
Deutsche Bahn schreibt schwarze Zahlen - Pünktlichkeit weiter im Keller
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr erstmals seit 2019 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Umsatz legte zu und erste Kostensenkungen machten sich bemerkbar, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Pünktlichkeit blieb allerdings weiterhin im Keller: Nur 59 Prozent der Fernverkehrszüge waren von Januar bis Juni pünktlich.
Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr erstmals seit 2019 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich machte der Konzern 147 Millionen Euro Gewinn, wie er am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg um 1,8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro, die Zahl der Reisenden ebenfalls um 1,8 Prozent auf 960 Millionen. Im Vorjahreszeitraum hatte die DB einen Verlust von 760 Millionen Euro ausgewiesen.
Autokonzern Stellantis zurück im Gewinnbereich - Absätze deutlich gesteigert
Der internationale Autokonzern Stellantis ist nach einem deutlichen Verlust im Vorjahr im zweiten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Deutlich gestiegene Absätze bescherten dem Konzern laut Geschäftsbericht vom Donnerstag 293 Millionen Euro Gewinn, nach 1,9 Milliarden Euro minus im Vorjahresquartal. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 43,5 Milliarden Euro zu. Zu Stellantis gehören Marken wie Fiat, Opel, Citroën, Peugeot, Jeep und Chrysler.
Schäden durch Blitze 2025 gesunken - Durchschnittliche Schadenssumme steigt aber
Blitzeinschäge haben in Deutschland 2025 insgesamt weniger Schäden als im Vorjahr verursacht. Die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer zahlten 310 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden und somit 30 Millionen weniger als 2024, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mitteilte. Das Ausmaß der durchschnittlichen Schadenssumme erreichte jedoch einen neuen Höchstwert - vor allem wegen einer immer hochwertigeren Ausstattung von Gebäuden.
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal voraussichtlich um 0,2 Prozent gewachsen
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal nach vorläufigen Zahlen um 0,2 Prozent gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag in einer ersten Schätzung mitteilte, legten insbesondere die Exporte im Vergleich zum Vorquartal zu, während sich die Konsumausgaben "verhalten" entwickelten und die Investitionen zurückgingen. Die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal korrigierten die Statistiker von 0,3 auf 0,4 Prozent nach oben.
Höhere Ölpreise: Shell verdreifacht Quartalsgewinn
Angesichts stark gestiegener Ölpreise ist der Quartalsgewinn des britischen Energiekonzerns Shell nach oben geschossen. Im zweiten Quartal summierte sich der den Anteilseignern zuzurechnende Nettoertrag auf 10,8 Milliarden Dollar (rund 9,4 Milliarden Euro), wie Shell am Donnerstag in London mitteilte. Verglichen mit den 3,6 Milliarden Dollar des Vorjahresquartals entspricht dies einer Verdreifachung des Gewinns.
Samsung: Operativer Gewinn steigt um mehr als 1800 Prozent
Getrieben durch die weltweite Nachfrage nach Speicherchips für Künstliche Intelligenz hat der südkoreanische Technologiekonzern Samsung seinen Gewinn massiv steigern können. Im zweiten Quartal habe der operative Gewinn bei 89,49 Billionen Won (knapp 54 Milliarden Euro) gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dies sei ein Anstieg um 1813 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Deutsche Bahn stellt Halbjahreszahlen vor
Die Deutsche Bahn legt am Donnerstag (11.00 Uhr) ihre Bilanz für das erste Halbjahr vor. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung machte der bundeseigene Konzern erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn. Außerdem verzeichnete die Bahn demzufolge die höchsten Passagierzahlen seit der Corona-Pandemie.
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn gemacht. Der Konzern habe in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichtete "Bild" vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Donnerstag. Außerdem verzeichnete die Bahn demzufolge die höchsten Passagierzahlen seit der Corona-Pandemie.
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
Der Schauspieler Jared Leto hat neue Vorwürfe sexueller Gewalt und Belästigung zurückgewiesen. "Ich habe nie in meinem Leben sexuelle Gewalt gegen irgendjemanden ausgeübt", erklärte der 54-Jährige am Mittwoch in einer schriftlichen Stellungnahme, nachdem zehn Frauen in einer Dokumentation des Senders BBC Vorwürfe vorgebracht hatten. "Diese Anschuldigungen sind absolut und kategorisch falsch."
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins das fünfte Mal in Folge unverändert gelassen. Er liegt laut einer Fed-Erklärung vom Mittwoch weiter in der Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent. Der Druck für eine Leitzinserhöhung steigt jedoch: Drei der zwölf Notenbank-Verantwortlichen sprachen sich wegen des erneuten Ölpreisanstiegs im Iran-Kriegs dafür aus. Fed-Chef Kevin Warsh sprach von einem "echten Familienstreit".
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
Das Bundeskabinett hat die umstrittenen Energiegesetze von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem der schrittweise Wegfall der staatlichen Förderung kleiner Solaranlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Beschränkungen für den Bau neuer Windkraftanlagen in Gebieten mit überlasteten Netzen. "Wir beenden das EEG als Rundum-sorglos-Paket", sagte Reiche dazu.
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
Russland hat den Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, international zur Fahndung ausgeschrieben. Dem Gründer des Messengerdienstes werde "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, meldeten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf den russischen Geheimdienst FSB. Hintergrund seien Ermittlungen zur Rekrutierung junger Russen über Telegram für Sabotageaktivitäten durch den ukrainischen Geheimdienst. Es war zunächst unklar, ob andere Länder die Fahndung unterstützen würden.
Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen
In der kriselnden deutschen Automobilindustrie will nun auch BMW seine Kosten durch den Abbau von Arbeitsplätzen senken. Bis Ende 2027 strebt der Münchener Konzern den Abbau von rund 8000 Stellen an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Demnach will BMW ab Oktober rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten - betroffen sind vor allem Bürojobs, nicht aber die Produktion.
Nach Anschlag in Berlin: Doppelt so viele Polizisten bei CSD in Hamburg
Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag in Berlin verschärft die Hamburger Polizei vor der dortigen Großdemonstration zum Christopher Street Day (CSD) am Samstag ihre Sicherheitsmaßnahmen drastisch. "Wir werden mit rund doppelt so viel Kräften wie beim letzten Mal vor Ort sein", sagte Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel am Mittwoch im Deutschlandfunk. Als "Lehre aus Berlin" würden die Beamten zudem verstärkt das Umfeld der eigentlichen Veranstaltung kontrollieren.
Industrie begrüßt umstrittene Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche
Die deutsche Industrie hat die umstrittenen Energiegesetze von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begrüßt. "Mit der EEG-Novelle und dem Netzpaket setzt die Bundesregierung wichtige und lange überfällige Impulse für ein effizientes und wettbewerbsfähiges Energiesystem", erklärte Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), am Mittwoch. Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und das sogenannte Netzpaket sollten später im Bundeskabinett verabschiedet werden.
Russland schreibt Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung aus
Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Gründer des Messengerdienstes werde "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch den russischen Geheimdienst FSB. Hintergrund seien Ermittlungen zur Ausbildung junger Russen für Sabotageaktivitäten durch den ukrainischen Geheimdienst.
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
Mehr Geld für die Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen hat der Verband Deutscher Alten- und Behindertenpflege (VDAB) gefordert. "Frische und ausgewogene Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil guter Pflege und darf kein Sparposten sein", sagte VDAB-Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er verwies dabei auch auf die gestiegenen Lebensmittelpreise.
Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht
Die Unternehmen in Deutschland planen nach Ifo-Angaben, etwas weniger Stellen abzubauen. Wie das Münchener Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte, stieg das Ifo-Beschäftigungsbarometer im Juli auf 93,0 Punkte, nach 92,2 Punkten im Juni. "Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich etwas, bleibt aber in schwierigem Fahrwasser", erklärte Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe. Für eine Trendwende sei "noch mehr wirtschaftliche Dynamik" nötig.
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
Der Chemiekonzern BASF treibt den 2024 begonnenen Stellenabbau voran. "Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere Organisation schlanker und effizienter aufzustellen", erklärte Konzernchef Markus Kamieth am Mittwoch. "Im ersten Halbjahr 2026 haben wir mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen." Seit Januar 2024 wurden demnach weltweit 7000 Stellen gestrichen.
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen
BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion.
Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland steigt auf mehr als 31.000 Euro
Die staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf mehr als 31.000 Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden unter Verweis auf endgültige Zahlen mitteilte, erhöhte sich der Schuldenstand des deutschen Staates bis Ende 2025 um sechs Prozent oder 151,4 Milliarden Euro auf rund 2,66 Billionen Euro. Dies ergab rechnerisch eine Verschuldung pro Kopf von 31.887 Euro.
Russische Medien: Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben
Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Leiter des Unternehmens hinter dem Messengerdienst werde im Rahmen eines Strafverfahrens "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, berichteten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf den Geheimdienst FSB.
Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche im Bundeskabinett
Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch mit zwei zentralen energiepolitischen Vorhaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU): das sogenannte Netzpaket und die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Für 12.00 Uhr kündigte ihr Ministerium ein Pressestatement an. In beiden Gesetzen geht es im Wesentlichen darum, den Ausbau der erneuerbaren Energien künftig stärker den Marktregeln zu unterwerfen.