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Trotz Lockdown: Tischtennis-WM in China soll stattfinden
Trotz der Verlängerung des Lockdowns soll die Tischtennis-Mannschafts-WM in der chinesischen Millionenmetropole Chengdu wie geplant in drei Wochen beginnen. "Wir sind sehr zuversichtlich, was unsere Pläne und den geschlossenen Kreislauf angeht, der bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking erfolgreich eingesetzt wurde", sagte Petra Sörling, Präsidentin des Weltverbandes ITTF, der Nachrichtenagentur AFP.
Man arbeite eng mit Chinas Tischtennisverband, dem lokalen Organisationskomitee und den Behörden der Stadt Chengdu zusammen, "um eine großartige Veranstaltung zu organisieren, bei der alle Teilnehmer reibungslos ankommen, sicher teilnehmen und sicher zurückkehren", führte die Schwedin aus.
Etwas mehr als 1000 Personen, darunter etwa 300 Spielerinnen und Spieler, sollen sich während der WM (30. September bis 9. Oktober) in dem sogenannten "closed loop" aufhalten.
Die 21-Millionen-Stadt Chengdu ist aufgrund zahlreicher lokaler Corona-Neuinfektionen seit rund einer Woche faktisch abgeriegelt, diese Maßnahme wurde am Mittwoch verlängert. Weiterhin wurde Chengdu am vergangenen Montag von einem Erdbeben erschüttert.
Seit dem Ende der Winterspiele in Peking im Februar fand in China kein internationales Sportereignis mehr statt. Die Mannschafts-WM im Tischtennis, die ursprünglich für April terminiert war, wurde Ende Februar in den Herbst verlegt.
Th.Gonzalez--AT