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Vidal vom Verdacht der sexuellen Nötigung freigesprochen
Arturo Vidal (37) ist in seinem Heimatland Chile vom Verdacht der sexuellen Nötigung freigesprochen worden. Die Anzeige einer Frau gegen den früheren Bundesligaprofi bei Bayern München und Bayer Leverkusen infolge einer Party in einem Nachtclub in Chiles Hauptstadt Santiago sei abgewiesen worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Es gebe demnach "keine Beweise für eine Anklage".
Es sei möglich gewesen, "die Ereignisse dieses Tages zu rekonstruieren", erklärte Staatsanwalt Felipe Cembrano in einem Video. Gegen andere, nicht namentlich genannte Mitglieder von Vidals aktuellem Verein, dem chilenischen Rekordmeister CSD Colo-Colo, wird jedoch weiter ermittelt. Der Vorwurf der Frau bezieht sich auf Ereignisse, die sich in einem Club zugetragen sollen, in dem die Fußballer am 4. November vergangenen Jahres einen Geburtstag feierten.
Vidal war im vergangenen Jahr zu Colo-Colo zurückgekehrt, wo er mit 17 Jahren bereits seine Karriere begonnen hatte. Von 2007 bis 2011 spielte der 146-malige Nationalspieler in Levkersen, ehe er über Juventus Turin bei Bayern München landete. In drei Jahren beim FC Bayern (2015 bis 2018) gewann er unter anderem drei Meisterschaften und einmal den DFB-Pokal.
Nach seiner Zeit in München zog es Vidal in Europa noch zu den Spitzenklubs FC Barcelona und Inter Mailand, ehe er nach Südamerika zurückkehrte. Zudem ist Vidal Teil der sogenannten "Goldenen Generation" Chiles, die das Land 2015 zum Titel bei der Copa America führte.
E.Flores--AT