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Bayer-Matchwinner Hofmann: Jena-Spiel war "Warnschuss"
Matchwinner Jonas Hofmann hat nach Bayer Leverkusens Zittersieg in der ersten DFB-Pokalrunde die Mannschaft mit Blick auf die kommenden Aufgaben in die Pflicht genommen. "Das sollte ein Warnschuss sein. Das sollte uns allen zeigen, dass das zu wenig war - von uns allen", sagte der Offensivspieler am Mittwochabend nach dem mühevollen 1:0 (0:0) beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena.
Hofmann hatte in der 52. Minute den Siegtreffer geköpft, erstmals überhaupt in seiner Karriere traf er per Kopf. "Es hat noch nie geklappt. Das letzte Kopfballtor war in der A-Jugend-Bundesliga. Umso schöner, dass es heute so ein wichtiges war", sagte der 32-Jährige. Bayer hat derweil jedes seiner drei Pflichtspiele gewonnen, offenbarte jedoch häufig Luft nach oben. Die Leistung gegen Jena sei "unser schwächster Auftritt von den Spielen" gewesen, sagte Nationalspieler Robert Andrich.
Nach dem Arbeitssieg beim Viertligisten, als Bayer nur selten wirklich gefährlich worden war, sah Andrich Redebedarf: "Das Wichtige war, dass du das hier seriös angehst. Das haben wir nicht gemacht. Deswegen können wir froh sein, dass wir gerade so die nächste Runde erreicht haben. Das müssen wir ansprechen." Mit Blick auf die bisherigen Spiele befand sein Trainer Xabi Alonso: "Wir sind im Prozess. Wir sind noch nicht bei 100 Prozent. Individuell und als Mannschaft können wir besser sein."
Die nächste Gelegenheit gibt es bereits am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig. Derweil kam erneut die Frage auf, ob Abwehrchef Jonathan Tah dann noch zum Team gehören werde. Nach den Gerüchten um ein Interesse von Bayern München berichteten spanische Medien kurz vor Transferschluss am Freitag über ein Interesse des FC Barcelona. Sportgeschäftsführer Simon Rolfes sagte nach dem Jena-Spiel im ZDF: "Ich habe schon häufiger gesagt, dass ich davon ausgehe, dass Jonathan auch am Samstag Spieler von Bayer Leverkusen ist."
P.A.Mendoza--AT