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Trump: Südafrika zu G20-Gipfel in Miami im nächsten Jahr nicht eingeladen
Die USA werden Südafrika nach Angaben von US-Präsident Donald Trump nicht zu dem G20-Gipfel in Miami im US-Bundesstaat Florida im nächsten Jahr einladen. Trump begründete die Entscheidung am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social mit angeblichen "entsetzlichen Menschenrechtsverletzungen" gegen weiße Südafrikaner. Zu dem G20-Gipfel in Johannesburg in Südafrika am vergangenen Wochenende hatte Washington keine Regierungsvertreter entsandt.
Trump hatte die Teilnahme der USA an dem Gipfeltreffen in Südafrika Anfang des Monats abgesagt. Er begründete den Schritt mit angeblichen Menschenrechtsverletzungen in dem Land. Trump hatte dem früheren Apartheid-Staat einen "Genozid" an Weißen vorgeworfen, Südafrikas Regierung weist dies zurück. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat sich bislang geweigert, die G20-Präsidentschaft formell an das nächste Gastgeberland - die USA - zu übergeben, anders als üblich.
Die G20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer besteht aus 19 Staaten sowie der EU und der Afrikanischen Union. Ihre Mitglieder machen 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung aus.
Ch.Campbell--AT