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Bundesweites Requiem für Papst Franziskus: Bätzing dankt für große Anteilnahme
Mit einem Requiem in der katholischen Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin hat Deutschland des verstorbenen Papsts Franziskus gedacht. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, dankte am Dienstag vor den in dem Gotteshaus versammelten Vertretern von Kirchen und Politik für die "überwältigende" Anteilnahme "so vieler Menschen - gläubig oder nicht - in den Monaten seiner Krankheit, bei seinem Tod und schließlich bei seinem Begräbnis".
Dies zeuge "vom Respekt, den Papst Franziskus sich über die Jahre seines Pontifikats in ungezählten Begegnungen erworben hat", sagte Bätzing in seiner Predigt. Bätzing würdigte Papst Franziskus "für seinen Mut und seine Menschlichkeit, seine Nähe, Offenheit und Treue zum Evangelium". Franziskus sei ein "Brückenbauer" gewesen.
An dem live übertragenen Gottesdienst nahmen unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender, der designierte neue Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), weitere Vertreter der deutschen Politik sowie zahlreiche kirchliche Würdenträger teil. Insgesamt versammelten sich rund 300 Menschen in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale.
Der der Berliner Erzbischof Heiner Koch hob hervor, die "Sorge um ausnahmslos alle Menschen" habe bei Franziskus stets im Mittelpunkt gestanden. Er sei nie müde geworden, dies zu betonen auch "auch selbst vorzuleben".
Der gesundheitlich schwer angeschlagene Papst war am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben, nachdem er am Tag zuvor noch der Ostermesse im Vatikan beigewohnt hatte. Er wurde am Samstag in Rom beigesetzt, mehr als 400.000 Menschen kamen zu den dortigen Trauerfeiern.
Neben dem Requiem in Berlin wird bundesweit auch in den Bistümern und deren Pfarreien mit Requien oder Eucharistiefeiern des verstorbenen Papsts gedacht. Für Gläubige liegen in den Kirchen Kondolenzbücher aus.
T.Wright--AT