-
IAEA: Kasachstan bereit zur Übernahme von Uran aus dem Iran
-
Kinderschutz im Internet: G7-Konferenz in Paris einigt sich auf Abschlusserklärung
-
USA: Festnahmen nach Protesten vor Abschiebezentrum
-
Favoritensterben in Paris: Djokovic scheitert an Fonseca
-
Kritik an Moskau nach Drohnen-Einschlag - Putin: Herkunft der Drohne unklar
-
UNO: Mehr als sieben Millionen Menschen im Südsudan benötigen sofortige Lebensmittelhilfen
-
Mutige Korpatsch scheidet in Paris aus
-
Giro: Kuss gewinnt Königsetappe - Vingegaard vor Gesamtsieg
-
US-Richterin blockiert Milliardenfonds für Trump-Anhänger
-
Nach Sturz: Frühere dänische Königin Margrethe hat Klinik wieder verlassen
-
"Langfristig": Ilzer verlängert vorzeitig in Hoffenheim
-
Topmanager von Autobauer VW scheitern mit Schadenersatzklagen gegen Konzern
-
Nach Kontroverse um Berlinale-Chefin Tuttle: Weimer sieht Wogen "sehr geglättet"
-
Rund 200 Aktivisten dringen auf Kraftwerksgelände in Gelsenkirchen ein
-
Trotz antisemitischer Äußerungen: Kanye West darf in den Niederlanden auftreten
-
Udo Lindenberg in Krankenhaus behandelt - 80-jähriger Künstler gibt Entwarnung
-
Geldsegen für Ungarn: Brüssel und Budapest einigen sich auf Freigabe eingefrorener EU-Milliarden
-
Israelfeindlicher Vorfall auf Hamburger Straßenfest: Männer attackiert und verletzt
-
Füllstand in deutschen Gasspeichern bei 31 Prozent
-
Inflation schwächt sich voraussichtlich ab - Experten sehen Tankrabatt als Ursache
-
Reservistenverband begrüßt geplante Pflicht zu Wehrübungen
-
Nach Drohnen-Einschlag: Scharfe Kritik an Moskau - Unterstützung für Bukarest
-
Kartellamt: Kraftstoffpreise im Mai kräftig gefallen - Rohölpreise aber auch
-
Anzeichen für Verlängerung der Feuerpause im Iran-Krieg
-
Von der Leyen: EU gibt mehr als 16 Milliarden Euro EU-Gelder für Ungarn frei
-
Kimmich: "Nicht über den Titel nachdenken"
-
Japanischer Drachensegler stirbt bei Absturz in Ammergauer Alpen
-
Analyse: Meiste Kommunen bewerten Finanzen als schlecht - Sondervermögen hilfreich
-
Drohendes Verkehrschaos: Schon Staus wegen Sperrung der Brennerautobahn am Samstag
-
Wetterbilanz: Frühjahr in Deutschland war eines der mildesten seit Messbeginn
-
Dutzende Hühner und Küken in Gehege in Nordrhein-Westfalen getötet
-
Riller & Schnauck: Präsentation des neuen BMW Serie 7 Elektro im Berliner Telegrafenamt
-
USA stufen die zwei größten kriminellen Banden Brasiliens als Terrororganisationen ein
-
Banaszak macht Merz für Verhärtungen in Sozialreform-Debatte verantwortlich
-
Northvolt-Pleite: Regierung von Schleswig-Holstein hat Landtag nicht genug informiert
-
Sabotageserie an hunderten Autos mit Bauschaum: Anklage in Ulm erhoben
-
Champions-League-Finale: Dembélé und Hakimi im PSG-Kader
-
Aus Sorge um seine Frau Mette-Marit: Norwegens Kronprinz Haakon verkürzt Japan-Reise
-
25-Jähriger stirbt nach Schlägerei in Bremen - mutmaßlicher Täter flüchtig
-
Iran-Krieg: Massiver Preisanstieg für Energieimporte nach Deutschland
-
Sechs weitere Leichen geborgen: Nun acht Tote bei Chemie-Unglück in US-Papierfabrik
-
Mitbewohner in Streit um Lärmbelästigung getötet: Viereinhalb Jahre Haft
-
Chef des Reservistenverbandes begrüßt geplante Pflicht zu Wehrübungen
-
Vorwurf der Falschaussage zu Maut: Ex-Verkehrsminister Scheuer soll vor Gericht
-
Ganztägige Sperrung der Brennerautobahn am Samstag löst bereits Staus aus
-
Umfrage: 70 Prozent haben gutes Verhältnis zu Nachbarn
-
Scharfe Kritik an Russland nach Drohnen-Einschlag in Rumänien
-
Bernauer wird Kellermann-Nachfolgerin in Wolfsburg
-
Vorwurf der Falschaussage: Ex-Verkehrsminister Scheuer soll vor Gericht
-
Polizei will Pride-Parade in Budapest im Juni diesmal nicht verbieten
Inflation schwächt sich voraussichtlich ab - Experten sehen Tankrabatt als Ursache
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Mai voraussichtlich wieder etwas langsamer gestiegen: Die Inflationsrate betrug im Vergleich zum Vorjahresmonat 2,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Vormonat April hatte sie angesichts stark steigender Energiepreise im Zuge des Iran-Kriegs noch 2,9 Prozent betragen. Experten führten den Rückgang im Mai auf den Tankrabatt zurück.
Die Teuerung der Energie verlangsamte sich im Mai: Die Energiepreise legten um 6,6 Prozent zu, wie das Statistikamt mitteilte. Im April hatte der Preisanstieg hier noch satte 10,1 Prozent betragen. Die sogenannte Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel lag bei 2,5 Prozent.
Nahrungsmittel verteuerten sich dem Statistikamt zufolge nur unterdurchschnittlich um 0,4 Prozent. Der Preisanstieg bei Dienstleistungen lag mit 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat wieder etwas höher als im April.
Im Vergleich zum Vormonat April sank die Inflationsrate im Mai der Schätzung zufolge um 0,2 Prozent.
Als Ursache des Rückgangs bei der Teuerung sehen Analysten vor allem die Tankrabatt genannte Senkung der Steuersätze auf Diesel und Benzin in Höhe von rund 17 Cent. Die Regierung hatte den Rabatt Anfang Mai eingeführt, um die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Benzinpreise abzufedern.
"Damit hat der Tankrabatt seinen Zweck erfüllt", erklärte die Inflationsexpertin des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Silke Tober. Sie nannte den "Rückgang der Rohölpreise gegenüber April" als weiteren entscheidenden Faktor.
"Ohne den Tankrabatt läge die Inflationsrate etwa 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte höher", gab KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher an. Allerdings bleibe die "Preisdynamik bei den Dienstleistungen (...) unangenehm hoch".
Am Tankrabatt gebe es "zwar verschiedene Dinge zu kritisieren – vor allem, dass es eine Entlastung mit der Gießkanne ist", erklärte auch DZ-Bank-Analyst Christoph Swonke. "Mit Blick auf den Inflationsanstieg" sah aber auch er den Zweck erfüllt. "Im Juli läuft die Maßnahme aber aus – dann ist wieder mit stärker steigenden Energiepreisen zu rechnen, sofern sich die Lage am Persischen Golf nicht grundlegend geändert hat", warnte Swonke.
Auch ING-Analyst Carsten Brzeski rechnete damit, dass die Inflation in den kommenden Monaten ansteigt und womöglich bis zum Spätsommer vier Prozent erreicht. "Wir werten die heutigen Daten jedoch als weiteren Beleg dafür, dass eine Wiederholung des Inflationsschocks von 2022 unwahrscheinlich ist", erklärte Brzeski.
G.P.Martin--AT