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Aus Sorge um seine Frau Mette-Marit: Norwegens Kronprinz Haakon verkürzt Japan-Reise
Aus Sorge um seine an einer unheilbaren Lungenkrankheit leidende Ehefrau Mette-Marit hat Norwegens Kronprinz Haakon das Programm für seine anstehende Japanreise eingedampft. Wie der Königspalast in Oslo am Freitag mitteilte, wird Haakon die Reise kommende Woche zwar antreten, aber um einen Tag verkürzen. Demnach findet Haakons Besuch in Tokio von Montag bis Mittwoch weiterhin statt. Sein geplanter Aufenthalt in der Stadt Hachinohe am Donnerstag werde jedoch abgesagt.
Mette-Marit hatte 2018 bekannt gegeben, dass sie an einer seltenen Form von Lungenfibrose leidet, einer unheilbaren Krankheit. Diese führt zu Narbenbildung in der Lunge und damit zu Atemnot.
Kürzlich hatte sich die 52-Jährige erstmals öffentlich mit einem Sauerstoffgerät gezeigt. Ende Dezember hatte der Palast erklärt, dass sich Mette-Marit vermutlich in absehbarer Zeit einer Lungentransplantation unterziehen müsse. Haakon hatte Dienstag bei einer Pressekonferenz gesagt, er mache sich "Sorgen um ihre Gesundheit".
Haakon hatte Mette-Marit 2001 geheiratet. Ihr aus einer früheren Beziehung stammender Sohn Marius Borg Hoiby musste sich in den vergangenen Monaten wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht verantworten. Das Urteil gegen ihn wird für Mitte Juni erwartet. Die Kronprinzessin steht zudem wegen ihrer jahrelangen Freundschaft mit dem inzwischen verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck.
A.Anderson--AT