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Favoritensterben in Paris: Djokovic scheitert an Fonseca
Der nächste Titelkandidat ist gestürzt - auch Novak Djokovic hat es bei den French Open erwischt: Der Grand-Slam-Rekordchampion ist am Tag nach dem spektakulären Aus von Jannik Sinner trotz großen Kampfes an Supertalent Joao Fonseca gescheitert. In Djokovic, der bislang dreimal an der Seine triumphieren konnte, fällt damit der nächste prominente Kontrahent für Alexander Zverev im Kampf um den Titel weg. Aus den Top-5 der Weltrangliste ist nur noch der Hamburger im Rennen.
Djokovic (39), der bei den French Open seinen 25. Majortitel gewinnen wollte, unterlag in einem hochklassigen Duell über 4:53 Stunden dem 20 Jahre jüngeren Brasilianer Joao Fonseca 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7. Der Serbe verpasste seine 20. Achtelfinalteilnahme in Paris und verlor bei dem Sandplatzturnier erstmals seit 2009 in der dritten Runde. Vor 17 Jahren hatte er sich Philipp Kohlschreiber beugen müssen.
Djokovic, der erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier einem Teenager unterlag, galt nach der sensationellen Zweitrundenniederlage von Sinner trotz seiner fehlenden Spielpraxis in der Vorbereitung als Anwärter auf den Coup an der Seine - doch daraus wird nun nichts.
Der Altmeister startete mit großer Dominanz, zog im ersten Satz auf 5:1 davon, doch dann steigerte sich auch Fonseca. Spätestens mit dem Verlust des dritten Satzes geriet Djokovic unter Druck. Fonseca glaubte an seine Chance und erzwang den Entscheidungssatz, in dem Djokovic das Unheil nicht mehr abwenden konnte. Fonseca verwandelte seinen ersten Matchball.
Für Fonseca, den Djokovic einst schon als "zukünftigen Superstar bezeichnet hatte, ist es die erste Achtelfinalteilnahme bei einem Major.
L.Adams--AT