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Ruder-WM: Titelverteidiger Zeidler wagt "keine Prognose"
Titelverteidiger Oliver Zeidler startet mit gedämpften Erwartungen in die Ruder-WM im tschechischen Racice.
"Ich möchte so gut wie möglich abschneiden, aber keine Prognose wagen, weil die EM auch nicht so verlaufen ist wie erwartet", sagte der Einer-Weltmeister dem SID vor seinem Vorlauf am Sonntag: "Ich habe natürlich die Hoffnung, dass ich besser abschneide als bei der EM."
Bei den European Championships auf seiner Heimstrecke in Oberschleißheim waren Zeidler im Finale kurz vor dem Ziel die Kräfte ausgegangen, als Vierter verpasste er die Medaillen. "Das hatte vielleicht auch gesundheitliche Gründe, wir haben nochmal alles abgecheckt", sagte der 26-Jährige: "Ich habe es ein paar mal im Training provoziert und bin all-in gegangen. Da hatte ich das Problem glücklicherweise nicht mehr."
Zeidler gehört neben dem Deutschland-Achter und der EM-Dritten Alexandra Föster zu den wenigen Medaillenhoffnungen des Deutschen Ruderverbandes (DRV). "Bei der WM sehe ich nur die beiden Einer, die Chancen auf eine Medaille im olympischen Bereich haben", sagte er. Bei den anderen Booten werde es "wirklich sehr schwierig, selbst der Achter, der immer eine Bank war, wird es schwer haben, ins A-Finale einzuziehen mit den beiden Ausfällen, glaube ich."
P.Hernandez--AT