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Kanu-EM: Schopf und Lemke holen Gold
Jacob Schopf und Max Lemke haben bei den Europameisterschaften in Racice die erste Goldmedaille für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) gewonnen. Das Olympiasieger-Duo von Paris wurde im K2 über 500 m seiner Favoritenrolle gerecht und siegte knapp vor Tschechien und Italien. Damit betrieben Schopf und Lemke nach der Enttäuschung im Vierer eindrucksvoll Wiedergutmachung.
Am Samstag hatte das favorisierte deutsche Boot um Schlagmann Max Rendschmidt, Anton Winkelmann sowie Schopf und Lemke nach dem Olympia-Erfolg in Paris und WM-Gold 2023 lediglich Rang vier belegt. Der Frauen-Vierer mit Paulina Paszek, Katharina Diederichs, Pauline Jagsch und Hannah Spielhagen gewann am Samstag nach Silber in Paris in veränderter Besetzung Bronze, dazu holten Paszek und Jagsch am Sonntag im Zweier über 500 m Silber hinter Polen.
Der frühere Weltmeister Conrad Scheibner verpasste dagegen am Sonntag als Siebter im Canadier-Einer über 500 m um zwei Sekunden das Podest, auch Florin Bange gemeinsam mit David Töpel ging im Finale leer aus.
Sehr erfolgreich waren die deutschen Para-Kanuten mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Chinette Lauridsen und Moritz Berthold holten in ihren Startklassen jeweils Siege, Anja Adler und Lillemor Köper gewannen jeweils Bronze. Dazu sicherte sich die frühere Paralympics-Siegerin Edina Müller nach einer Disqualifikation in ihrer Paradedisziplin zumindest noch Bronze im VL2.
Racice bedeutet für die deutschen Rennsportkanuten in dieser Saison eine Zwischenstation. Höhepunkt des Jahres ist die WM in Mailand vom 20. bis 24. August.
A.Ruiz--AT