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US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz
Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.
Der internationale Flughafen Simón Bolívar war am Samstag teilweise wiedereröffnet worden, nachdem er durch die Erdbeben beschädigt worden war. Nach Angaben von Southcom sollten rund 130 Marineinfanteristen innerhalb der nächsten 24 Stunden im Hafen von La Guaira eintreffen und dort dabei helfen, den Hafen für dringend benötigte Hilfsgüter und Ausrüstung zu öffnen. Das US-Militär hat verschiedene Flugzeuge und Hubschrauber zur Unterstützung der Bergungsarbeiten eingesetzt, darunter eine C-130-Hercules-Transportmaschine sowie Maschinen vom Typ V-22 Osprey.
Die Zahl der Todesopfer des Doppel-Erdbebens vom 24. Juni bezifferte die venezolanische Regierung am Sonntag mit 1450, tausende Menschen wurden verletzt. Mehr als 50.000 Menschen werden nach UN-Angaben noch vermisst. Die Beben mit einer Stärke von 7,2 und 7,5 hatten sich am Mittwochabend im Abstand von nur 39 Sekunden westlich der Hauptstadt Caracas ereignet. Besonders stark war der an Karibikküste gelegene Bundesstaat La Guaira betroffen.
Am 3. Januar hatte das US-Militär auf Befehl von US-Präsident Donald Trump die Hauptstadt Caracas angegriffen und den linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen. Er wurde nach New York gebracht, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. Seither leitet die ehemalige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez als Übergangspräsidentin die Geschicke des südamerikanischen Landes.
M.O.Allen--AT