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Bayern ohne Angst vor aggressivem Boca: "Gehört dazu"
Die Spieler von Fußball-Rekordmeister Bayern München gehen ohne Angst vor der Aggressivität des Gegners in das zweite Gruppenspiel bei der Klub-WM gegen die Boca Juniors. "Das Schlimmste, was passieren kann, ist eine Rote Karte für Boca und dann ist es gut, wenn du nicht verletzt bist", scherzte Flügelstürmer Kingsley Coman vor der Partie in der Nacht auf Samstag (03.00 Uhr/DAZN und Sat.1) und ergänzte: "Am Ende ist es immer besser, wenn du im Zweikampf hundert Prozent gibst."
Auch Serge Gnabry betonte, nicht zurückstecken zu wollen. "Das gehört zum Fußball dazu", sagte der Nationalspieler. Man habe zwar "auf europäischem Level nicht oft solche Spiele", in denen der Gegner derart aggressiv zu Werke geht, sagte Gnabry, "aber wir müssen dagegenhalten". "Sie werden alle Taktiken anwenden, die sie haben, um uns aus dem Konzept zu bringen", betonte Harry Kane: "Darauf müssen wir vorbereitet sein. Es ist ein gefährliches Spiel."
Boca war am vergangenen Montag mit einem hitzigen 2:2 vor Zehntausenden argentinischen Fans gegen Benfica Lissabon in die Klub-WM gestartet. Für das Spiel mit insgesamt drei Roten Karten - zwei davon für die Argentinier - war Bayern-Trainer Vincent Kompany extra vom Teamquartier in Orlando nach Miami gereist. "Die Emotion war auf jeden Fall da", sagte Kompany. Trotz des "gefühlten Auswärtsspiels" wolle man "einfach Bayern München sein", betonte der Belgier: "Wir müssen die richtigen Emotionen zeigen."
A.Moore--AT