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Kombinierer Faißt bricht Podest-Bann - Geiger weggeblasen
Manuel Faißt hat in der Schnee- und Windlotterie von Ramsau am Dachstein den ersten Podestplatz der deutschen Kombinierer unter der Regie von Bundestrainer Eric Frenzel geholt. Bei schwierigen und teilweise grenzwertigen Wetterbedingungen wurde der Team-Olympiazweite aus Baiersbronn am Freitag im Massenstart-Wettbewerb Dritter und egalisierte sein bestes Weltcup-Ergebnis.
Faißt musste sich nach dem abschließenden Springen nur dem Österreicher Johannes Lamparter, der mit seinem Heimsieg im sechsten Saison-Wettkampf die norwegische Weltcup-Siegesserie beendete, sowie Norge-Topstar Jarl Magnus Riiber geschlagen geben. Riiber hatte zuvor viermal in Folge gewonnen.
Die Top 3 profitierten allerdings von Pech einiger Topathleten. Der nach dem Laufen führende Norweger Jens Luraas Oftebro stürzte als letzter Springer schwer, der zur Halbzeit drittplatzierte Vinzenz Geiger musste nach einer Windböe früh landen und fiel auf Platz 16 zurück.
Vizeweltmeister Julian Schmid kam auf Platz sieben, Pyeongchang-Olympiasieger Johannes Rydzek (alle Oberstdorf) wurde Achter, Terrence Weber (Geyer) schaffte es als Zehnter ebenfalls in die Top 10.
Beim dem Wettkampf im selten verwendeten Massenstart-Format waren die 50 Kombinierer zunächst am Mittag gemeinsam in den 10-km-Skilanglauf gegangen und hatten damit den Zwischenstand vor dem abschließenden Springen ermittelt. Geiger wurde in der Loipe Dritter, er lag 1,1 Sekunden hinter Laufsieger Oftebro, der sich mit 0,5 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Jörgen Graabak durchsetzte. Faißt kam auf Platz fünf, Rydzek war Sechster.
Ch.Campbell--AT