-
Macron: Frankreich und Kanada sind "große unabhängige Nationen und wollen es bleiben"
-
Historischer Linken-Sieg in Berlin - Spitzenkandidatin Eralp will Regierung bilden
-
Mecklenburg-Vorpommern: AfD punktete bei bisherigen Nichtwählern und Arbeitern
-
Prognose: Präsidentenpartei gewinnt Parlamentswahl in Russland
-
CDU-Spitzenkandidat Evers fordert stabile Regierung für Berlin
-
AfD sieht nach knappem Sieg in Mecklenburg-Vorpommern Regierungsauftrag bei sich
-
Handball: Magdeburg patzt gegen Melsungen
-
Wahlfiasko für Merz: Wähler strafen CDU ab - Kanzler hält an Reformen fest
-
Historischer Sieg der Linken in Berlin - Eralp will Regierung bilden
-
Nach Drohnenattacken am Wahltag: Russland kündigt verstärkte Angriffe auf Kiew an
-
Schalke und Elversberg gehen mit Remis in die Länderspielpause
-
AfD in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss um Einzug zittern
-
Linken-Wahlsiegerin Eralp: Haben Regierungsauftrag für Berlin
-
Merz will trotz Wahldebakels an Reformkurses festhalten
-
Hochrechnungen: AfD in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss zittern
-
Hochrechnungen: Linkspartei gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin klar vor CDU
-
Frankreichs Präsident und Kanadas Regierungschef treffen sich in Überseegebiet
-
Prognosen: Linkspartei gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin klar vor CDU
-
Prognosen: AfD bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss zittern
-
Italiens Regierungschefin kündigt Burka-Verbot an Schulen an
-
Vor Trump-Xi-Gipfel: US-Finanzminister empfängt Chinas Vize-Regierungschef in New York
-
Rad-WM: Grandiose Koch holt Bronze im Zeitfahren
-
Schick setzt Torserie fort: Leverkusen siegt für Hermann
-
Russische Behörden melden massive Drohnenangriffe am letzten Tag der Parlamentswahl
-
Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe
-
"Nein zum Krieg": Exilrussen protestieren am Wahltag vor Botschaft in Berlin
-
Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
Bei Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab
-
Hohe Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern bis 14.00 Uhr
-
Heidenheim verschenkt Sieg in Bielefeld
-
Vor Wagner-Ankunft: Hannover besiegt Bochum
-
USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz
-
Zverev brilliert: Davis-Cup-Team zieht in Finalrunde ein
-
Jüdischer Siedler im Westjordanland getötet - Verdächtiger festgenommen
-
Göttliche Hilfe erhofft: Sri Lankas Luftwaffe fliegt Mönche über Dürregebiete
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Wahlbeteiligung bis zum Mittag höher als 2023
-
Matchball Zverev: Krawietz/Pütz siegen im Davis-Cup-Doppel
-
Autoindustrie fordert von Gewerkschaften mehr Veränderungsbereitschaft
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Spitzenkandidaten geben Stimmen ab
-
Nach Macklemore-Rauswurf: Ed Sheeran kritisiert Hamas-Überfall und Israels Reaktion
-
Vermummte attackieren Polizei bei illegalem Tuningtreffen in Rheinland-Pfalz
-
Trump will "KI Force" ins Leben rufen und greift KI-Kritiker erneut scharf an
-
Auto prallt gegen Baum: 17-Jähriger stirbt bei Unfall in Bayern
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Ministerpräsidentin Schwesig hat gewählt
-
Griechenland beruft Karetsas für DFB-Duelle
-
Saibari Fußballer des Jahres in den Niederlanden
-
Drohnenangriffe auf Moskau an letztem Tag der Parlamentswahl in Russland
-
20-Jähriger soll in Bayern eigene Mutter getötet haben - Untersuchungshaft
-
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Erste Spitzenkandidaten haben Stimme abgegeben
Infrastrukturgesetz: Lob aus Wirtschaft - Kritik von Umweltschützern
Das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Gesetz zur Beschleunigung großer Bauvorhaben stößt vor dem Bundestagsvotum auf Zustimmung in der Wirtschaft. "In ganz Deutschland leiden Unternehmen unter maroden Brücken, Staus und fehlenden Kapazitäten auf der Straße, der Schiene oder dem Wasser", sagte die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov, der "Rheinischen Post". Umweltschützer protestieren hingegen gegen das Vorhaben.
Das sogenannte Infrastruktur-Zukunftsgesetz war von der schwarz-roten Regierungskoalition bereits im Dezember beschlossen worden, am Freitagmorgen steht nach einstündiger Debatte nun die Bundestagsabstimmung an. Das geplante Gesetz zielt darauf ab, die Effizienz von Planungs- und Genehmigungsverfahren zu steigern, besonders im Verkehrs- und Energiebereich. Zentral ist dabei auch, dass wesentliche Verkehrsinfrastrukturen künftig im "überragenden öffentlichen Interesse" liegen sollen.
Die Bundesregierung argumentiert in ihrem Gesetzesentwurf, dass der Zustand vieler Straßen, Brücken, Schienen und Wasserstraßen modernisierungsbedürftig sei, dringend notwendige Sanierungen oder Neubauten jedoch durch "langwierige Prozesse und Verfahren" verzögert würden. Dies wirke sich "zunehmend negativ" auf Wachstum und Wohlstand aus - aber auch auf die "gesamtstaatliche Handlungsfähigkeit".
Die DIHK hält das Gesetz angesichts maroder Brücken und Staus auf deutschen Straßen für überfällig. Zudem sei es auch eine zentrale Voraussetzung dafür, "dass die 300 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in konkreten Projekten vor Ort", wie Hauptgeschäftsführerin Melnikov der "Rheinischen Post" vom Donnerstag sagte.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnte dagegen davor, großen Bauvorhaben Vorrang einzuräumen und so den Naturschutz auszuhöhlen. Es sei "schockierend", dass mit dem Gesetz die Wiederherstellung natürlicher Lebensgrundlagen dem Ausbau von Infrastruktur untergeordnet werden solle, kritisierte Greenpeace-Vorstand Martin Kaiser. "Wer in Zeiten zunehmender Dürre und Hitze den Schutz von Wäldern und Mooren zurückdrängt, baut die natürliche Klimaanlage unseres Landes ab", erklärte er. Das Infrastrukturgesetz müsse deshalb "von einem starken Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur flankiert werden".
Aktivisten der Organisation Robin Wood protestierten am Donnerstag in Berlin gegen das Gesetz und forderten, statt Straßenprojekten vielmehr die Erhaltung von Mooren in das "überragende öffentliche Interesse" zu stellen. Statt des Neubaus von Autobahnen sei es nötig, "die Schieneninfrastruktur schneller auszubauen und mit der Sanierung von Brücken und Straßen voran zu kommen", erklärte Mobilitätsreferentin Annika Fuchs zudem.
Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) bezeichnete das Anliegen des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes grundsätzlich als "lobenswert". Wenn allerdings über das "überragende öffentliche Interesse" Umweltprüfungen ausgehebelt würden, "ohne dass an anderer Stelle ein tragfähiges System zusammenhängender Ausgleichsflächen geschaffen wird, ist das ein Geschwindigkeitsgewinn zu Lasten der Umwelt", erklärte BNW-Geschäftsführerin Katharina Reuter.
W.Morales--AT