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Italien wählt neues Parlament
In Italien hat am Sonntagmorgen die Parlamentswahl begonnen. Umfragen sagen einen Sieg des rechten Lagers voraus, an dessen Spitze Giorgia Meloni von der Rechtsaußen-Partei Fratelli d'Italia (FDI) steht. Diese hat sich in einem Bündnis mit der rechtsnationalen Lega von Ex-Innenminister Matteo Salvini und der Forza Italia (FI) des langjährigen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zusammengetan. Es wäre die erste rechtsnationale Regierung Italiens seit Ende des Zweiten Weltkriegs.
Das Mitte-Links-Bündnis um den Partito Democratico (PD) mit Ex-Regierungschef Enrico Letta lag Umfragen zufolge nur bei 28,5 Prozent. Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung würden demnach nur noch rund 13 Prozent der Menschen wählen. Viele Wähler waren jedoch bis zuletzt unentschlossen.
Bei Öffnung der Wahllokale um 7.00 Uhr standen schon einige Menschen Schlange, wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Erste Hochrechnungen werden nach Schließung der Wahllokale um 23.00 Uhr erwartet. Offizielle Ergebnisse gibt das Innenministerium erst am Montag bekannt.
T.Wright--AT