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Klingbeil dringt nach China-Besuch auf fairen Wettbewerb und Zugang zu Seltenen Erden
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat zum Abschluss seiner China-Reise die gute Zusammenarbeit mit dem Land im Bereich der Innovation gelobt und zugleich erneut einen fairen Wettbewerb sowie einen Zugang zu Seltenen Erden gefordert. Es sei wichtig gewesen, in Peking und Shanghai gewesen zu sein und "erlebt zu haben, dass die deutsche Regierung sehr willkommen ist" und dass die chinesische Seite den Dialog und den Austausch wolle und das "Miteinander mit Deutschland" unterstütze, sagte Klingbeil in Shanghai.
Er habe in Shanghai "nochmal sehr beeindruckend erlebt, was es heißt, hier eine starke deutsche Wirtschaft zu haben", sagte Klingbeil. Die Innovationskraft von deutschen Unternehmen finde "hier in enger Kooperation mit China" statt, "und da können wir ein ganzes Stück weit auch stolz drauf sein", sagte der SPD-Politiker.
Jetzt gehe es aber noch darum, "die Rahmenbedingungen zu stärken": "Das heißt für mich, dass wir offene Zugänge brauchen, das heißt auch, dass der Wettbewerb fair sein muss, dass der Zugang auch zu Seltenen Erben, zu Rohstoffen da sein muss", betonte Klingbeil.
Es sei deutlich geworden: "China ist nicht mehr die Werkbank der Welt, sondern hier entstehen auch wirklich Innovationen", die mit Deutschland geteilt werden. "Man verstärkt sich da, und man schafft es dann auch, die Produkte gemeinsam voranzubringen", sagte der Vizekanzler.
Klingbeil war am Sonntag zum deutsch-chinesischen Finanzdialog nach Peking geflogen. Am Mittwoch reiste er nach Shanghai weiter, um sich dort mit Vertretern deutscher Unternehmen auszutauschen, die in China aktiv sind. Als letzte Station stand Singapur auf dem Programm.
Eine China-Reise von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) war Ende Oktober kurzfristig abgesagt worden. Als Grund gab das Auswärtige Amt damals an, dass die chinesischen Gastgeber außer dem Treffen mit Außenminister Wang Yi keine weiteren Termine für Wadephul bestätigt hätten.
T.Sanchez--AT