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19 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Westukraine
Bei russischen Angriffen im Westen der Ukraine sind nach Angaben der Regierung mindestens 19 Menschen getötet wurden. Weitere 66 Menschen wurden bei dem "massiven kombinierten russischen Angriffen" auf die Stadt Ternopil verletzt, erklärte das ukrainische Innenministerium am Mittwoch in Onlinenetzwerken. Unter den Verletzten seien 16 Kinder.
Sowohl das Innenministerium als auch die Rettungsdienste vor Ort erklärten bei Telegram, dass die Angriffe Wohngebäude sowie Industrieanlagen und Lagerhäuser getroffen hätten. Es sei teilweise zu massiven Bränden gekommen.
Außenminister Andrij Sybiha erklärte, zwei mehrstöckige Wohnhäuser seien beschädigt worden. "Keine militärischen Ziele, sondern einfach nur Häuser von Menschen." Behörden veröffentlichten Fotos, auf denen durch zerbrochene Fenster Flammen in Gebäuden zu sehen sind. Die Straßen waren mit Trümmern übersät und Teile der Stadt in dichten grauen Rauch gehüllt.
Der Angriff erfolgte gegen 7.00 Uhr morgens. Den Behörden zufolge könnte die Opferzahl weiter steigen. Nach Angaben der Rettungsdienste waren zunächst noch Menschen unter den Trümmern eingeschlossen.
Nach Angaben der ukrainischen Armee griff Russland das Land in der Nacht zum Mittwoch mit mehr als 476 Drohnen und 48 Raketen an. 442 Drohnen und 41 Raketen konnten demnach abgefangen werden.
Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 hat Russland das Nachbarland nahezu täglich mit Raketen und Drohnen attackiert. Zuletzt verstärkten die russischen Streitkräfte inmitten des nahenden Winters ihre Angriffe vor allem auf die ukrainische Energie-Infrastruktur.
A.O.Scott--AT