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Gipfel zu Künstlicher Intelligenz in Paris begonnen
Mit einem Aufruf zur Entwicklung einer Künstlicher Intelligenz (KI), die dem Gemeinwohl dienen soll, hat am Montag in Paris ein zweitägiges KI-Gipfeltreffen begonnen. "Wir müssen uns fragen, ob wir eine Künstliche Intelligenz schaffen können, die das Gemeinwohl stärkt", sagte die US-Wissenschaftlerin Fei-Fei Li in ihrer Eröffnungsansprache.
"Es ist höchste Zeit, dass wir mit Blick auf KI von der Science-Fiction in die reale Welt übergehen", betonte Anne Bouverot, die Gipfel-Beauftragte des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Zu dem von Macron ausgerichteten Gipfel werden 1500 Teilnehmer erwartet, unter ihnen zahlreiche Spitzenpolitiker, Unternehmer und Experten.
Dabei soll es sowohl um die Möglichkeiten von KI etwa im Bereich von Gesundheit gehen, als auch um globale Absprachen über einen ethisch vertretbaren Einsatz. Der Gipfel ist nicht zuletzt ein Versuch, Europas Rolle in einem Bereich zu stärken, der von US- und chinesischen Unternehmen dominiert wird.
Zu den Teilnehmern zählen auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Chinas Vize-Regierungschef Ding Xuexiang, US-Vizepräsident J.D. Vance und Indiens Premierminister Narendra Modi. Aus der Technologiebranche sollen unter anderem die Chefs der US-Unternehmen OpenAI, Sam Altman, und Google, Sundar Pichai, teilnehmen.
Neun Länder, darunter Frankreich und Deutschland, sowie Verbände und Unternehmen hatten am Vorabend eine Initiative namens "Current AI" angekündigt, die die Entwicklung von KI von öffentlichem Interesse fördern solle. Die Initiative will in den kommenden fünf Jahren bis zu 2,5 Milliarden Dollar zusammenbekommen, um den Zugang zu privaten und öffentlichen Datenbanken in Bereichen wie Gesundheit und Bildung zu fördern. Ziel ist nach Angaben der Gründer, KI transparenter und sicherer zu machen.
O.Brown--AT