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Russischer Telekommunikationskonzern meldet Schaden an Kabel in Ostsee
Nach einer Serie von Schadensfällen an westlichen Unterseekabeln in der Ostsee hat nun auch Russland die Beschädigung einer seiner Leitungen in dem Meer gemeldet. Russlands größter Telekommunikationsanbieter Rostelecom teilte am Samstag mit, sein Unterseekabel sei schon vor einer Weile durch "externe Einwirkung" beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten seien im Gange. Die Verbraucher seien von dem Vorfall nicht betroffen, fügte das Unternehmen hinzu.
Rostelecom äußerte sich nicht näher zu den Ursachen des Schadens. Zuvor am Samstag hatte bereits die finnische Küstenwache mitgeteilt, dass sie ein russisches Schiff bei Reparaturarbeiten an einem Unterseekabel im Finnischen Meerbusen beobachte.
Westliche Staaten vermuten, dass die Schäden an ihren Unterseekabeln durch Sabotageakte verursacht wurden. Verdächtigt werden Russland, aber auch China. Wegen der Vorfälle wurde ein Nato-Überwachungseinsatz in der Ostsee organisiert.
Bereits im Oktober 2023 war aber nach finnischen Angaben schon einmal ein Schaden an einem russischen Unterseekabel in der Ostsee festgestellt worden.
Y.Baker--AT