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Indien hält nach Tod von Ex-Premier Singh Staatsbegräbnis und sieben Trauertage ab
Nach dem Tod des früheren indischen Regierungschef Manmohan Singh sind in Indien sieben Tage Staatstrauer verkündet worden. "Als Zeichen des Respekts für den verstorbenen Würdenträger wurde beschlossen, dass in ganz Indien eine siebentägige Staatstrauer abgehalten wird", erklärte die indische Regierung am Freitag. Bis zum 1. Januar soll die Trauerzeit demnach dauern. "Es wurde auch beschlossen, dass der verstorbene Dr. Manhoman Singh ein Staatsbegräbnis erhalten will." Die Nationalfahne werde auf Halbmast gehisst.
Singh war am Donnerstag in ein Krankenhaus in Neu Delhi gebracht worden, nachdem er zuhause das Bewusstsein verloren hatte, wie das All India Institute of Medical Sciences (AIIMS) mitteilte. Bemühungen zu seiner Wiederbelebung seien fehlgeschlagen und Singh um 21.51 Uhr Ortszeit für tot erklärt worden. Indiens Premierminister Narendra Modi erklärte im Onlinedienst X, Indien betrauere den Verlust "eines seiner bedeutendsten Führer".
Die Datum für das Staatsbegräbnis wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Ein hochrangiges Mitglied der Kongresspartei deutete jedoch an, dass die Bestattung für Samstag geplant würde.
Singh regierte Indien von 2004 bis 2014 und verhalf der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt in seiner ersten Amtszeit zu einem Wirtschaftsboom und einer Wachstumsrate von neun Prozent. Er besiegelte auch ein Atomabkommen mit den USA, um den steigenden Energiebedarf Indiens zu decken. Während seiner zweiten Amtszeit verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum Indiens wieder.
Der Wirtschaftswissenschaftler wurde 1932 in einem Lehmhüttendorf im heutigen Pakistan geboren und studierte an den renommierten britischen Universitäten Cambridge und Oxford Wirtschaftswissenschaften.
Ch.Campbell--AT