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Tausende Menschen bei Demonstration in Paris zum Gedenken an Anschlag 2013
In Paris haben sich tausende Menschen aus ganz Europa versammelt, um der Todesopfer eines Anschlags auf ein Büro der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Januar 2013 in der französischen Hauptstadt zu gedenken. Der jährliche Gedenkmarsch hat nach einem weiteren Anschlag mit drei Toten in der Nähe eines kurdischen Kulturzentrums kurz vor Weihnachten traurige Aktualität erhalten. Daher findet der Marsch in diesem Jahr unter großem Sicherheitsaufgebot statt.
Für 14.00 Uhr war eine Kundgebung auf der Place de la République geplant. Dem mutmaßlichen Täter des Dreifachmordes von 2013 wurden Verbindungen zum türkischen Geheimdienst nachgesagt. Er starb jedoch in Untersuchungshaft, bevor es zum Prozess kam. Der Fall wurde nie ganz aufgeklärt.
Bei dem Anschlag vom 23. Dezember 2022 gehen viele Kurden von einem vom türkischen Staat gesteuerten Anschlag aus, die französischen Ermittler sprechen hingegen bisher von der Tat eines französischen Rassisten. Der 69 Jahre alte Täter bekannte sich im Verhör zu "krankhaftem Ausländerhass". Auslöser seines Fremdenhasses sei ein Raubüberfall auf seine Wohnung gewesen, sagte er aus.
Am vergangenen Dienstag hatten bereits tausende Kurden an einem Trauermarsch für die drei jüngsten Todesopfer teilgenommen.
E.Hall--AT