-
CDU-Politiker Kuban fordert Söder zu Verzicht auf Mütterrenten-Ausweitung auf
-
EU führt neuen Zoll auf Päckchen ein
-
Irland übernimmt rotierende EU-Ratspräsidentschaft von Zypern
-
Umsetzung von US-Zolldeal in der EU tritt in Kraft
-
Kabinett tagt im Verteidigungsministerium - Nato-Generalsekretär Rutte zu Gast
-
Koalitionsausschuss berät über Reihe großer Reformen und Streitthemen
-
Ozeane im vergangenen Monat so warm wie nie zuvor in einem Juni
-
US-Regierung hebt Exportbeschränkungen für Anthropic-Modelle auf
-
Trump erzielt mit Kryptowährungen 2025 Einnahmen von 1,2 Milliarden Dollar
-
USA haben mit Abschiebung von ungewollten Migranten nach Palau begonnen
-
Reiche will Rechenzentren schneller ans Netz schließen
-
Ungewöhnlicher Schritt: Trump kündigt Republikaner-Parteitag vor Zwischenwahlen an
-
Jubel mit Deschamps: Frankreich lässt Schweden keine Chance
-
Vor Koalitionsausschuss: Kirchen gegen weitere Kürzungen bei Entwicklungshilfe
-
Nach WM-Aus: Koeman tritt als Bondscoach zurück
-
Nachfolge von Bosnien-Beauftragten Schmidt: US-Diplomat geschäftsführend ernannt
-
Hummels: "Es muss sich auf der Trainerposition etwas ändern"
-
Comeback in Wimbledon: Williams kämpft vergeblich
-
NBA: James setzt Karriere fort und verlässt die Lakers
-
Undav findet klare Worte: "Haben Deutschland enttäuscht"
-
Dreijähriger sechs Tage nach Erdbeben in Venezuela gerettet
-
Nusa und Haaland treffen: Norwegen erreicht WM-Achtelfinale
-
Lys, Siegemund und Seidel raus: Schwächste Bilanz seit 2008
-
Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes nach tödlichen Schüssen in Stade
-
Mit viel Mühe und starken Nerven: Zverev in Runde zwei
-
Merkel-Bildnis für Porträt-Galerie im Kanzleramt präsentiert
-
Staatsbürgerschaftsrecht: Schlappe für Trump vor Oberstem US-Gericht
-
Merkel-Porträt für Porträt-Galerie des Kanzleramts präsentiert
-
Uganda: Mitarbeiter von Elektro-Motorradbauer werfen Vorgesetzten Misshandlung vor
-
Französische Nationalversammlung macht Weg für Sterbehilfe frei
-
Großbritannien will Asylsuchende künftig an Kosten für Unterhalt beteiligen
-
Datenschützer fordern Ausstieg aus EU-Datenabkommen mit den USA
-
Neuendorf über Nagelsmann: "Nicht zur Tagesordnung übergehen"
-
"Unvorbereitet" in die Hitzewelle: Grüne stellen Misstrauensantrag gegen Regierung
-
Berliner Gericht bestätigt deutsches Sendeverbot für russischen Sender RT
-
Untersuchung: Rekordzahl neuer Millionäre weltweit im vergangenen Jahr
-
Oberstes US-Gericht kippt Trump-Plan für eingeschränkte Staatsbürgerschaft
-
Veterinäramt rettet in Erfurt 93 Brieftauben vor Verdursten
-
Heimkehr nach Spanien: Grimaldo-Transfer zu Atlético perfekt
-
Tausende fordern in Südafrika bei Protesten Ausweisung illegaler Migranten
-
Großbritannien investiert 300 Milliarden Pfund in Verteidigung bis 2030
-
18-Jähriger nach Tötung von älterem Bruder in Kassel in Untersuchungshaft
-
Netzagentur: DB soll Fernzug-Konkurrenz mehr Platz einräumen
-
Dobrindt skeptisch zu AfD-Verbotsverfahren - Verfassungsschutz behält Partei im Visier
-
Entsetzen nach Bluttat in Stade hält an: Mordkommission übernimmt Ermittlungen
-
Tödliche Schüsse auf Jugendlichen in Dortmund: Freispruch von Polizisten bestätigt
-
Zwei Tote bei Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt - 62-Jährige festgenommen
-
Premiere in Wimbledon: Hanfmann erstmals in Runde zwei
-
Verfassungsschutz: Deutschland durch Angriffe von innen und außen unter Druck
-
US-Gesandte zu Iran-Gesprächen in Katar - Iran mit "Experten-Delegation" in Doha
Auch Australien und Kanada führen Corona-Tests für China-Reisende ein
Die Besorgnis wegen der massiven Corona-Welle in China wächst: Nach zahlreichen anderen Ländern haben auch Australien und Kanada am Sonntag negative Corona-Tests als Voraussetzung für die Einreise aus dem Land angekündigt. Als Grund nannten beide Länder die rasant steigenden Covid-Fallzahlen in der Volksrepublik. Deutschland verzichtet bislang auf solche Reisebeschränkungen. Kommende Woche wollen die EU-Staaten über eine gemeinsame Strategie beraten.
Die australische Regierung führte das "Fehlen umfassender Informationen" aus China als Grund für die Corona-Testpflicht an. Die am 5. Januar in Kraft tretende Regelung solle Australien "vor dem Risiko potentieller neu entstehender Varianten" schützen, erklärte Gesundheitsminister Mark Butler.
Auch die kanadische Regierung beklagte "begrenzte" Daten zu den Covid-Fällen in China. Zusätzlich zu den negativen Corona-Tests soll zudem das Abwasser aller internationaler Flüge, die in Vancouver oder Toronto landen, auf neue Covid-Varianten geprüft werden.
Peking war Anfang Dezember in einer radikalen Kehrtwende von seiner strengen Null-Covid-Politik abgerückt und hat in der Folge die meisten Corona-Beschränkungen aufgehoben. Seit Wochen die Zahl der Corona-Infektionen in China massiv. Vor wenigen Tagen hatte Peking auch das Ende der Quarantänepflicht für Rückkehrer aus dem Ausland angekündigt und damit einen Ansturm auf Flugtickets für Auslandsreisen ausgelöst.
Mehr als ein Dutzend Länder ordnete in den vergangenen Tagen verpflichtende Corona-Tests für aus China kommende Reisende an, darunter die EU-Mitglieder Frankreich, Italien und Spanien sowie Großbritannien, die USA, Israel und Südkorea.
Marokko ging am Samstag einen Schritt weiter: Ab dem 3. Januar dürften von China aus gestartete Reisende "egal welcher Nationalität" überhaupt nicht mehr einreisen, erklärte das marokkanische Außenministerium. Eine neue Infektionswelle in Marokko mit dem Coronavirus "mit all ihren Folgen" müsse verhindert werden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte China am Freitag bei einem Treffen mit Vertretern des Landes zu mehr Transparenz hinsichtlich der Corona-Welle aufgefordert. Die WHO habe "erneut um das regelmäßige Teilen spezifischer Daten in Echtzeit über die epidemiologische Situation gebeten", erklärte die Organisation.
Chinas Außenministeriumssprecher Wang Wenbin wies Vorwürfe, sein Land stelle nicht ausreichend Daten zur Verfügung, zurück. "Seit dem Ausbruch der Epidemie hat China relevante Informationen und Daten mit der internationalen Gemeinschaft, auch der WHO, auf offene und transparente Art und Weise geteilt", erklärte er am Freitag.
Die WHO zeigt Verständnis für die Corona-Testpflicht für China-Reisende in diversen Ländern - anders als der europäische Zweig des Dachverbandes der Flughafenbetreiber ACI. Der mehr als 500 Flughäfen in 55 europäischen Länder vertretende Verband kritisierte, die Restriktionen seien "wissenschaftlich ungerechtfertigt" sowie "unkoordiniert".
Einige der größeren chinesischen Städte scheinen sich bereits von der Infektionswelle zu erholen. Doch kleinere Städte sowie ländliche Gegenden ohne ausreichende Ressourcen sind vom rasanten Anstieg der Infektionen besonders schwer betroffen.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen stellte am Sonntag in Aussicht, dass sie willens sei, "notwendige Hilfe auf der Grundlage humanitärer Bedenken" zur Verfügung zu stellen. Allerdings benannte sie die mögliche Unterstützung nicht näher. Peking betrachtet die seit 1949 abgespaltene Insel als abtrünniges Gebiet.
Trotz der angespannten Lage in seinem Land zeigte sich der chinesische Präsident Xi Jinping in seiner Neujahrsansprache voller Optimismus: "Das Licht der Hoffnung ist direkt vor uns", sagte Xi am Samstag in der Fernsehansprache. Die Corona-Präventions- und Kontrollmaßnahmen träten in eine "neue Phase".
Am Sonntag vermeldete China mehr als 5100 neue Ansteckungen und einen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Die tatsächlichen Zahlen dürften aber deutlich höher liegen.
E.Hall--AT