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Waffennarr in Cottbus zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt
Weil er dutzende Waffen hortete, hat das Cottbuser Landgericht einen 42-Jährigen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach den Mann am Mittwoch verschiedener Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz schuldig, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte.
Laut Anklage hatte der Mann aus der Gemeinde Peitz in seiner Wohnung und in der Werkstatt 69 voll- und halbautomatische Waffen sowie mehr als 5000 Schuss Munition gelagert. Darunter waren demnach auch eine Kalaschnikow, mehrere Maschinenpistolen und Kriegswaffenmunition.
In seinem Auto soll der Mann zudem gut sichtbar eine Figur eines Reichsadlers mit einem Hakenkreuz angebracht haben. Außerdem habe er in seinem Fahrzeug griffbereit eine geladene halbautomatische Pistole und ein Klappmesser mit einer rund acht Zentimeter langen Klinge mitgeführt.
Das Gericht blieb mit seinem Urteil knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten plädiert hatte. Die Verteidigung stellte hingegen keinen konkreten Antrag.
R.Lee--AT