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Razzia gegen Geldautomaten-Sprenger und Drogenhändler im Rhein-Main-Gebiet
Ermittler sind im Rhein-Main-Gebiet mit einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder einer hochprofessionell operierenden Bande von Geldautomaten-Sprengern und Drogenhändlern vorgegangen. Bei der Aktion vom Dienstag wurden sieben Verdächtige im Alter zwischen 22 und 33 Jahren festgenommen und zahlreiche Objekte durchsucht, teilten Polizei, Zoll und Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Frankfurt am Main fest. Auch Spezialkräfte waren im Einsatz.
Laut Ermittlern wird einem Teil der Beschuldigten die Vorbereitung von drei Geldautomatensprengungen in Obertshausen, Offenbach am Main und Lauterbach Anfang vergangenen Jahres vorgeworfen. Dabei sollten demnach Zufahrtswege von den Tätern mit brennenden Autos blockiert werden. Zudem mieteten sie Hotelzimmer und Ferienwohnungen zur Auskundschaftung der Zielobjekte an und mieteten für ihre Flucht hochmotorisierte Fahrzeuge an.
Andere Verdächtige sollen in großem Stil mit Drogen wie Kokain, Amphetamin und Marihuana gehandelt haben. Nach Angaben der Ermittler sollen sie binnen eines Jahres Rauschgiftmengen im Bereich von mehreren hundert Kilogramm umgesetzt haben. Erhebliche Mengen stellten sie demnach auch selbst her.
Die Festnahmen und Durchsuchungen erfolgten im Rahmen eines größeren Ermittlungskomplexes gegen Mitglieder der kriminellen Organisation. Andere Angehörige der Bande wurden laut Behörden bereits wegen Beteiligung an den Geldautomatensprengungen von einem Gericht schon zu Haftstrafen verurteilt.
Zwei Festgenommenen wird außerdem ein Brandanschlag auf eine Firma eines ehemaligen Mitglieds der Bande Anfang 2020 vorgeworfen. Dabei kam es zu Sachschäden. Hintergrund war demnach ein Streit in der Führungsriege.
R.Lee--AT