-
Brasiliens Präsident Lula beginnt präventive Strahlentherapie gegen Hautkrebs
-
Kambodschas Staatschef begnadigt inhaftierten Oppositionsführer
-
Netanjahu ordnet Verstärkung der israelischen Angriffe im Libanon an
-
Großbritannien stellt neuen Hitzerekord für Mai auf - 33,5 Grad nahe London
-
Lys setzt Zeichen - Maria und Seidel schon raus
-
Frühere dänische Königin Margrethe nach Sturz im Krankenhaus
-
Ebola-Epidemie: WHO fordert Nachbarstaaten der DR Kongo zu "unverzüglichem" Handeln auf
-
Beben in Mailand: AC entlässt Führungsetage und Trainer Allegri
-
Ohne "Glückshose": Wawrinka verabschiedet sich aus Paris
-
Iranische Regierung: Modschtaba Chamenei wurde bei Angriffen nur "oberflächlich" verletzt
-
Russland warnt Ausländer und Diplomaten vor bevorstehenden Angriffen auf Kiew
-
Mehr als eine Million Besucher beim Karneval der Kulturen in Berlin
-
Trump fordert muslimische Länder zu Abkommen mit Israel auf
-
Mann verirrt sich auf Suche nach verlorenem Schuh in Münchner Bisongehege
-
Per Leiter in Wohnung geklettert - Frau in Bayern schickt Feuerwehrmann wieder weg
-
Lys setzt Zeichen - Maria schon raus
-
Papst Leo XIV. warnt in Enzyklika vor "neuen Formen der Sklaverei" durch KI
-
US-Präsident Trump schließt "übereilte" Vereinbarung mit Iran aus
-
Türkische Polizei stürmt Sitz von Oppositionsparei CHP
-
Kubicki fordert drastischen Subventionsabbau und Kürzungen bei Grundsicherung
-
Papst Leo XIV. ruft in Enzyklika zur "Entwaffnung" von Künstlicher Intelligenz auf
-
Mann in Düsseldorf erstochen - zwei Tatverdächtige festgenommen
-
Libanesischer Präsident: Rückzug Israels ist "nicht verhandelbar"
-
ADAC warnt vor Stau Richtung Urlaubsgebiete am letzten Maiwochenende
-
Stuttgart holt Prömel aus Hoffenheim
-
Liegen gebliebener Regionalzug mit 300 Passagieren in Bayern evakuiert
-
Muslimische Pilgerfahrt Hadsch hat in Mekka begonnen
-
Wirtschaftsweiser Truger stellt Beamtenstatus von Lehrern infrage
-
Michelle Hunziker über Gottschalk: "Ich habe Thomas lieb"
-
Sturz von Balkon in viertem Stock: 29-Jährige stirbt in Mecklenburg-Vorpommern
-
Enhanced Games: Gkolomeev stellt inoffiziellen Weltrekord auf
-
NHL: Golden Knights vor Finaleinzug
-
Schreck vor der WM: Messi ausgewechselt
-
Rubio: Einigung mit Iran noch am Montag möglich - Verweis auf Israels Selbstverteidigungsrecht
-
Stellenabbau in Industrie hält an - Leichtes Umsatzplus im ersten Quartal
-
NBA: San Antonio gleicht aus - Wembanyama überragend
-
"Kommt auf mich zu": Guardiola und Salah sagen Goodbye
-
Zverev zufrieden: Wetter stimmt, Glücksbringer Mischka dabei
-
Abschluss des von Gewalt überschatteten Präsidentschaftswahlkampfs in Kolumbien
-
Dobrindt sieht Pläne für Social-Media-Verbot für Kinder skeptisch
-
Sipri-Bericht: Personal in Friedenseinsätzen auf niedrigstem Stand seit 25 Jahren
-
Nach Protesten: Erdogan macht Dekret zur Schließung von Istanbuler Privat-Uni rückgängig
-
Harte Duelle in Kanada: Antonelli siegt, Russell scheidet aus
-
Deutsche in starker Strömung an Frankreichs Atlantikküste ums Leben gekommen
-
Indy 500: Schumacher wird 18. - Tausendstelentscheidung um Sieg
-
Organisatoren: 770.000 Besucher beim Karneval der Kulturen in Berlin
-
Antonio Conte verlässt SSC Neapel - und wird Nationaltrainer?
-
Rubio: Atomabkommen mit Iran "nicht innerhalb von 72 Stunden" möglich
-
Hunderte türkische Studenten demonstrieren gegen Schließung von liberaler Uni
-
Trump schließt "übereilte" Vereinbarung mit Iran aus
Zehntausende bei Demonstration von rechtsextremem Aktivisten in London - 43 Festnahmen
Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen sind am Samstag in London zwei Großkundgebungen abgehalten worden: Zehntausende Menschen nahmen an der Demonstration "Unite the Kingdom" des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson teil, wie auf Luftaufnahmen britischer Medien zu sehen war. An einer pro-palästinensischen und gegen Rassismus gerichteten Demonstration beteiligten sich nach Angaben eines AFP-Reporters mehrere tausend Menschen. Am Rande der Demonstrationen wurden laut Polizei insgesamt 43 Menschen festgenommen.
Die Metropolitan Police erklärte im Vorfeld, es handele sich um einen ihrer größten Einsätze seit Jahren. Sie kündigte den Einsatz von 4000 Einsatzkräften an, die von Pferden, Hunden, Drohnen, Hubschraubern und Kameras zur Gesichtserkennung unterstützt werden sollten. Es gelte eine "Null-Toleranz-Strategie". Die Kosten für den Einsatz wurden auf 4,5 Millionen Pfund (rund 5,1 Millionen Euro) geschätzt.
Die Polizei hatte für beide Kundgebungen zahlreiche Auflagen hinsichtlich der Routen und Zeitpläne erlassen, um die rivalisierenden Protestzüge voneinander zu trennen. Veranstalter müssen demnach sicherstellen, dass eingeladene Redner keine Gesetze gegen Hassrede verletzen. Andernfalls können sie dafür rechtlich belangt werden - ein Novum bei den Vorgaben.
Vor der Demonstration des einwanderungs- und islamfeindlichen Robinson waren Behördenangaben zufolge elf "ausländische ultrarechte Agitatoren" an der Einreise nach Großbritannien gehindert worden.
Am späten Samstagabend meldete die Polizei insgesamt 43 Festnahmen bei den Protesten. "Vier Beamte wurden angegriffen. Glücklicherweise wurde keiner von ihnen schwer verletzt", teilte die Polizei im Onlinedienst X mit. Sechs weitere Polizisten seien "Opfer von Hassverbrechen" geworden. Die meisten Demonstranten hätten die Veranstaltungsorte am späten Nachmittag verlassen, es habe keine "größeren Zwischenfälle" gegeben.
Eine weitere Herausforderung für die Sicherheitskräfte war das Endspiel des FA Cup zwischen den Fußballmannschaften Manchester City und Chelsea, zu dem am Nachmittag 90.000 Zuschauer ins Londoner Wembley Stadion strömten. Nach Polizeiangaben wurden am Rande des Fußballspiels 22 Menschen festgenommen.
Robinson ist Gründer der aus der Fußball-Hooligan-Szene hervorgegangenen rechtsextremen English Defence League. Der wegen seiner Positionen gegen Einwanderung und den Islam bekannte Rechtsextremist wurde bereits mehrfach verurteilt, unter anderem wegen Störung der öffentlichen Ordnung. 2018 und 2024 saß er zeitweise im Gefängnis.
Premierminister Keir Starmer hatte am Vorabend der Demonstrationen gewarnt: "Jeder, der darauf aus ist, auf unseren Straßen Chaos anzurichten, jemanden einzuschüchtern oder zu bedrohen, muss damit rechnen, die volle Härte des Gesetzes zu spüren zu bekommen."
Starmer steht nach Erfolgen der rechtspopulistischen Partei Reform UK von Nigel Farage bei den Kommunal- und Regionalwahlen innerhalb seiner regierenden Labour-Partei unter massivem Druck und sieht sich mit Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen konfrontiert. Den Organisatoren der rechtsextremen Kundgebung vom Samstag warf Starmer vor, "Hass und Spaltung zu schüren".
Mitte September hatten an einer von Robinson organisierten Großdemo in London bis zu 150.000 Menschen teilgenommen. Im April wurden bei einer pro-palästinensischen Kundgebung in London mehr als 500 Menschen wegen der "Unterstützung einer verbotenen Organisation" festgenommen.
H.Gonzales--AT