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Bestes EM-Ergebnis seit 1997: DBB-Frauen belegen Platz fünf
Die deutschen Basketballerinnen haben das beste EM-Ergebnis seit 28 Jahren eingefahren. Das Team von Trainerin Lisa Thomaidis gewann in der Platzierungsrunde in Piräus gegen Tschechien 81:70 (37:32) und schloss das Turnier auf Platz fünf ab. Im Jahr 1997 hatte Deutschland EM-Bronze geholt, bei der vorangegangenen EM 2023 hatte am Ende Platz sechs zu Buche gestanden.
WNBA-Spielerin Leonie Fiebich führte das deutsche Team mit 20 Zählern an. Am Mittwoch war die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) im Viertelfinale am Goldfavoriten Belgien, der im Finale auf Titelverteidiger Spanien trifft, gescheitert und hatte den Medaillentraum begraben müssen.
Die Deutschen, die am Freitag in der Platzierungsrunde bereits die Türkei besiegt hatten, kassierten direkt zum Start einen 0:8-Lauf. Doch nach einer Auszeit von Thomaidis fingen sich die deutschen Basketballerinnen und übernahmen im zweiten Viertel, in dem sie über fünf Minuten keinen Punkt der Tschechinnen zuließen, die Führung.
Nach der Pause bauten Fiebich und Co. ihren Vorsprung sukzessive aus, auch dank einer ausgeglichenen Teamleistung: Vier Spielerinnen punkteten zweistellig - und sorgten so für einen versöhnlichen Abschluss der EM.
Trotz der Absagen und Ausfälle wichtiger Stützen wie Satou Sabally bewies die DBB-Auswahl bei dem Turnier, zur erweiterten europäischen Spitze zu gehören. Im Sommer 2026 will das Thomaidis-Team bei der Heim-WM in Berlin um Edelmetall kämpfen.
O.Gutierrez--AT