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Vorbild Baumgart? Kwasniok will "Luki 1.0" sein
Vorbild Steffen Baumgart? Der neue Cheftrainer Lukas Kwasniok will beim 1. FC Köln eigene Spuren hinterlassen - und den "Tanker" FC nach der Bundesligarückkehr "in ein möglichst ruhiges Gewässer führen". Vergleiche zu Baumgart, der 2021 wie nun auch Kwasniok vom SC Paderborn nach Köln gewechselt war, lehnte der 44-Jährige bei seiner Vorstellung am Mittwoch ab: "Wir ähneln uns auf den ersten Blick. Aber es gab einen Baumi 1.0, jetzt gibt es einen Luki 1.0."
Ein konkretes Ziel gab Kwasniok vor seiner ersten Bundesliga-Saison nicht aus, erklärte aber: "Diese Mannschaft hat die Qualität, in der Bundesliga zu bestehen, ein unangenehmer Gegner zu sein und an der einen oder anderen Stelle hoffentlich für Spektakel zu sorgen." Im Scherz fügte er später hinzu: "Es wäre schön, wenn wir vor Gladbach landen könnten."
Auf das neue Umfeld freut sich Kwasniok, Köln habe "die Größe einer Metropole und die Freundlichkeit eines Dorfes. Und wenn du nicht ganz doof bist, dann lässt du dich umarmen", sagte er bei seinem offenen Auftritt.
Mit dem FC ging alles ganz schnell, Sportdirektor Thomas Kessler habe ihn drei Tage nach Saisonende in der 2. Liga per WhatsApp kontaktiert. "Es gibt manchmal Chancen im Leben, die gibt es nur einmal. Nach dem ersten Treffen wusste ich: Ich will nach Köln", berichtete Kwasniok. Bezüglich des Kaders sehe er "keine Position", auf der "in irgendeiner Form" akuter Handlungsbedarf bestehe, zudem wolle er auf den eigenen starken Nachwuchs setzen.
Kwasniok ist Nachfolger von Friedhelm Funkel (71), der den FC als Interimstrainer zur Zweitligameisterschaft geführt hatte. Köln stattete den Coach, für den eine Ablöse fällig wurde, mit einem Vertrag bis 2028 aus.
Am 7. Juli beruft Kwasniok sein Team zum Trainingsstart ein. Vom 19. bis 26. Juli schwitzen die FC-Profis in Bad Waltersdorf in der Steiermark, ehe am 17. August das erste Pflichtspiel bei Drittligist Jahn Regensburg im DFB-Pokal stattfindet.
P.Hernandez--AT