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Nach Abschied: Alonso deutet Bekanntgabe seines neuen Klubs an
Xabi Alonso hat nach seinem emotionalen Heim-Abschied von Bayer Leverkusen eine baldige Bekanntgabe seines neuen Arbeitgebers angedeutet. "Wir werden es in der Zukunft sehen. Nicht zu früh, aber auch nicht zu weit", sagte der scheidende Coach der Werkself bei DAZN nach dem 2:4 (1:2) gegen Borussia Dortmund. "Gerade" sei aber noch der "Moment, um einen schönen Abschied zu haben und zu genießen".
Es gilt als offenes Geheimnis, dass Alonso zur neuen Saison bei Real Madrid als Nachfolger von Carlo Ancelotti anfangen wird. Ein offizielles Statement der Königlichen zur Zukunft steht aus.
Am Sonntag verabschiedete sich Alonso zunächst vom Heimpublikum in Leverkusen. Nachdem der 43-Jährige ein Bild und ein Schild mit der Aufschrift "Xabi-Alonso-Allee" erhalten hatte, kletterte er gemeinsam mit Jonathan Tah, der den Klub nach zehn Jahren ebenfalls verlassen wird, nach der Partie auf den Zaun zu den Fans. Diese würdigten den Erfolgscoach mit "Xabi, Xabi"-Rufen.
"Es war sehr besonders und emotional. Sie bleiben für immer in meinem Herzen. Ich werde das nie vergessen. Ich muss dankbar sein", sagte Alonso im Anschluss. Gemeinsam mit dem Klub habe er "eine große Entwicklung gemacht. Meine Familie und ich wissen, dass die Türen für immer geöffnet sind". Das Straßenschild will er in seinem neuen "Büro" aufhängen, verriet Alonso.
Für den Double-Coach steht höchstwahrscheinlich der nächste große Schritt an. Er wolle "glücklich" sein, sagte Alonso auf die Frage, was er sich für seine persönliche Zukunft wünsche: "Du brauchst ein gutes Team. Du musst das Gefühl haben, dass du das Richtige machst, aber auch neue Dinge probieren. Was hier geklappt hat, klappt vielleicht nicht an einem anderen Ort."
Als Favorit auf die Nachfolge in Leverkusen gilt Medienberichten zufolge Alonsos Landsmann Cesc Fabregas, auch Erik ten Hag wird gehandelt. "Wer auch immer kommt, wird sich gut fühlen. In diesem Klub gibt es tolle Leute. Das hilft jedem Trainer sehr", sagte Alonso - und ergänzte mit Blick auf die Nachfolge. Es gebe "intelligente Leute, die eine Entscheidung treffen. Warten wir ab."
J.Gomez--AT