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Nach "Klassenunterschied": Haie wollen Reaktion zeigen
Maximilian Kammerer wollte nicht lange um den heißen Brei reden. "Auf jeden Fall war es ein Klassenunterschied", haderte der Profi der Kölner Haie bei MagentaSport nach der 0:7-Packung im dritten Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Eisbären Berlin: "Es ist alles falsch gelaufen, was falsch laufen konnte."
Von einem möglichen Rückenwind nach dem dramatischen Overtime-Sieg in Spiel zwei war am Ostermontag auf Kölner Seite nichts mehr zu spüren. Bereits nach zwei Dritteln lagen die Gäste aussichtslos mit 0:5 zurück, der 1:2-Rückstand in der Serie früh besiegelt. "Wir haben überhaupt nichts ins Spiel gefunden. Berlin war von Anfang an sehr stark", sagte der 28-Jährige: "Wir haben uns extrem schwergetan, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen."
Doch trotz der großen Enttäuschung wollten die Haie den Blick zügig nach vorne richten. "Im Endeffekt musst du das Spiel recht schnell abhaken", sagte Kammerer - und erinnerte an eine ähnliche Situation: "Wir haben das gegen Ingolstadt schon mal erlebt und dann eine gute Reaktion gezeigt."
Im Halbfinale waren die Kölner zum Auftakt mit 0:7 beim ERC Ingolstadt untergegangen, entschieden in der Folge aber trotzdem die Serie für sich. "Wir wissen, was zu tun ist", sagte Kammerer. Spiel vier findet am Mittwoch (19.30 Uhr/MagentaSport) wieder in der Domstadt statt.
D.Lopez--AT