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Draisaitl spürt Verantwortung: "Natürlich ist Druck da"
Rekordverdiener nicht nur bei den Edmonton Oilers, sondern unter allen Profis in der NHL: Leon Draisaitl weiß, was sein neuer Mega-Vertrag mit sich bringt. "Natürlich ist Druck da", sagte der deutsche Eishockeystar, der bei den Kanadiern in acht Jahren 112 Millionen Dollar einstreichen wird. Doch es sei mehr "Verantwortung als Druck. Ich bin mir der Verantwortung bewusst. Ich muss etwas zurückgeben. Ich bekomme viel Geld..."
Der Nationalstürmer erhält ab der Saison 2025/26 ein Jahresgehalt von durchschnittlich 14 Millionen Dollar - neuer Höchstwert. Bislang war Auston Matthews (Toronto Maple Leafs/13,25) die Nummer eins in dieser Liste.
"Beide Seiten waren sehr respektvoll", sagte Draisaitl zu den Verhandlungen. Da der Vertrag seines kongenialen Sturmpartners Connor McDavid 2026 ausläuft, muss sich der Klub schon bald mit der nächsten wichtigen Personalie beschäftigen. "Ich habe gemacht, was für mich persönlich das Beste war. Connor wird tun, was das Beste für ihn ist", meinte Draisaitl: "Natürlich will ich, dass er an Bord bleibt. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht will, dass er langfristig bleibt."
Der gebürtige Kölner wurde 2014 von Edmonton an Position drei gedraftet. Seither läuft der Stürmer für den fünfmaligen Stanley-Cup-Sieger auf. In der abgelaufenen Spielzeit scheiterte der 28-Jährige mit seinem Team im Stanley-Cup-Finale an den Florida Panthers (3:4). "Am Ende des Tages hat niemand über die Edmonton Oilers geredet", sagte Draisaitl zur Enttäuschung: "Wir wollen, dass am letzten Tag der Saison über uns gesprochen wird."
Noch immer hat er die verpasste Chance nicht verdaut: "Es stinkt mir, darüber nachzudenken. Man kann nicht viel dichter dran sein."
N.Walker--AT