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Hainer: Bedarf einer "Initialzündung"
Nach den Dämpfern in der Champions League und der Bundesliga hat Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer den Zusammenhalt im Verein beschworen. "Im Moment fehlt uns die Leichtigkeit, das Selbstverständnis", sagte Hainer der Mediengruppe Münchner Merkur/tz. Er sei jedoch überzeugt, dass es nun einer "Initialzündung" bedarf, "um auf dem Platz den viel zitierten Bock umzustoßen".
Den Bayern droht in der Champions League das Aus im Achtelfinale, am Mittwoch hatten sie bei Lazio Rom mit 0:1 (0:1) verloren und stehen im Rückspiel unter Druck. Davor war der Rekordmeister im Ligagipfel bei Bayer Leverkusen mit 0:3 (0:1) untergegangen - es droht die erste titellose Saison seit zwölf Jahren.
"Damit beschäftigen wir uns überhaupt nicht", behauptete Hainer, der stattdessen den Glauben an die eigenen Stärken beschwor. In der Königsklasse und in der Bundesliga hätten die Münchner weiterhin Chancen: "Aufgeben gibt es bei uns nicht. Der FC Bayern glaubt immer an sich, bis zur letzten Minute."
Er habe "beim Bankett und beim Rückflug mit den Spielern gesprochen", so Hainer: "Es ist ganz klar der Anspruch, so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückzukommen." Das sei durchaus möglich, schließlich sei "die individuelle Qualität der Mannschaft bekannt."
Der in der Kritik stehende Trainer Thomas Tuchel und dessen Trainerteam "arbeiten akribisch und engagiert", sagte Hainer: "Und die Mannschaft hat in dieser Saison schon gezeigt, was sie kann."
E.Hall--AT