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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
US-Armee zieht ihren Transporthubschrauber Chinook H-47 vorerst aus dem Verkehr
Nach mehreren Motorenbränden an Hubschraubern vom Typ Chinook H-47 hat die US-Armee diese bewährten Transportmaschinen vorerst komplett aus dem Verkehr gezogen. Die rund 400 stark genutzten Hubschrauber müssten vorerst am Boden bleiben, teilte die Armee am Dienstag (Ortszeit) mit. Der Motorenhersteller Honeywell sprach von "verdächtigen Dichtungsringen", die in einigen der H-47-Maschinen verbaut sind. Diese stammten demnach aber nicht aus Honeywell-Produktion.
Die US-Armee habe "die zugrundeliegende Ursache für Treibstofflecks identifiziert", die die Motorenbrände bei "vereinzelten" H-47-Hubschraubern verursacht hätten, "und setzt Korrekturmaßnahmen um, um dieses Problem zu beheben", erklärte Armeesprecherin Cynthia Smith. Bei den Vorfällen habe es keine Todesopfer oder Verletzte gegeben, die H-47-Flotte bleibe aber vorsichtshalber vollständig am Boden, bis die Umrüstungen abgeschlossen seien.
Die von Boeing hergestellten H-47-Hubschrauber sind außer in den USA auch in Großbritannien und knapp 20 weiteren Ländern im Einsatz. Die Bundesregierung hatte dieses Jahr angekündigt, 60 Chinook-Hubschrauber zu bestellen.
Die zweimotorigen Maschinen können große Lasten transportieren und sind auch für Gefechtssituationen gut ausgerüstet. Sie wurden bereits im Vietnam-Krieg sowie bei US-Einsätzen im Nahen Osten genutzt.
T.Wright--AT