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Nach Mamdani-Wahlsieg: Trump will sich um New York "kümmern"
US-Präsident Donald Trump hat nach dem Sieg des linksgerichteten Demokraten Zohran Mamdani bei der Bürgermeisterwahl in New York Konsequenzen angekündigt. "Wir werden uns darum kümmern", sagte Trump am Mittwoch bei einer Rede vor Wirtschaftsvertretern in Miami im Bundesstaat Florida. Details nannte er nicht. Zuletzt hatte Trump den Entzug von Bundesmitteln für New York und einen Einsatz der Nationalgarde angedeutet.
"Die Entscheidung, vor der alle Amerikaner stehen, könnte nicht klarer sein: Wir haben die Wahl zwischen Kommunismus und gesundem Menschenverstand", sagte Trump unter Anspielung auf die Zwischenwahlen zum Kongress im kommenden Jahr.
Der Republikaner hatte dem selbst ernannten "Sozialisten" Mamdani immer wieder vorgeworfen, New York mit seinen Vorschlägen zugrunde zu richten. Der neue Bürgermeister verspricht eine Mietpreisbremse, kostenlose Busse und Kinderbetreuung. Finanzieren will er dies über höhere Steuern für Reiche und Unternehmen.
Trump sagte, Miami werde "bald Zufluchtsort für all jene, die vor dem Kommunismus in New York flüchten". Die Ostküstenmetropole stünde mit Mamdani vor einem "wirtschaftlichen Albtraum", während es in Florida ein "wirtschaftliches Wunder" gebe.
Mamdani scherzte am Mittwoch bei einem Auftritt, Trump habe ihm bisher nicht zum Sieg gratuliert. Der 34-Jährige zeigte sich aber interessiert an einem Gespräch mit dem Präsidenten. Schließlich hätten beide ihren Wählern sinkende Lebenshaltungskosten versprochen, betonte Mamdani.
Der Anlass von Trumps Rede war der Jahrestag seiner Wiederwahl zum Präsidenten am 5. November 2024. Damals hatte er sich unerwartet deutlich gegen die demokratische Kandidatin Kamala Harris durchgesetzt.
A.Taylor--AT