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Huthi-Rebellen bestätigen Tötung ihres Regierungschefs bei israelischem Luftangriff
Die Huthis im Jemen haben die Tötung des von ihnen ernannten Regierungschefs bei einem israelischen Luftangriff bestätigt. Ahmed Ghaleb Nasser al-Rahawi, der vor einem Jahr sein Amt angetreten hatte, sei bereits am Donnerstag zusammen mit mehreren Ministern Opfer eines israelischen Angriffs geworden, erklärte die Huthi-Miliz am Samstag.
Die israelische Armee hatte am Donnerstag als Reaktion auf erneute Huthi-Angriffe auf Israel nach eigenen Angaben "ein militärisches Ziel des terroristischen Huthi-Regimes in der Region Sanaa präzise getroffen". Berichte, wonach al-Rahawi bei dem Angriff getötet wurde, hatten die Huthis zunächst nicht bestätigt. Nach dem Tod des Regierungschefs soll nach Angaben der Huthis sein bisheriger Stellvertreter Mohammed Ahmed Miftah übergangsweise dessen Amtsgeschäfte übernehmen.
Die Huthis, die neben der Hauptstadt Sanaa einen Großteil des Jemen kontrollieren, werden vom Iran finanziert. Die jemenitische Miliz hat Israel seit Beginn des von der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas ausgelösten Krieges im Gazastreifen im Oktober 2023 immer wieder mit Raketen und Drohnen angegriffen - nach eigenen Angaben aus "Solidarität" mit den Palästinensern. Im November 2023 begannen die Huthis zudem damit, im Roten Meer und im Golf von Aden Handelsschiffe mit angeblichem Bezug zu Israel anzugreifen.
Die Huthis gehören neben der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen zu der vom Iran angeführten und gegen Israel und die USA gerichteten "Achse des Widerstands". Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.
P.Smith--AT