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Macron sichert Moldau "entschlossene Unterstützung" zu
Beim gemeinsamen Besuch mehrerer westlicher Staats- und Regierungschefs in Moldau hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch dem osteuropäischen Staat die "entschlossene Unterstützung" seines Landes zugesagt.
Bei einem gemeinsamen Auftritt mit der moldauischen Präsidentin Maia Sandu in der Hauptstadt Chisinau anlässlich des moldauischen Unabhängigkeitstags bezeichnete Macron Äußerungen aus Russland, die Europäer wollten den Ukraine-Krieg verlängern, als "Lügen". Macron fügte an: "Im Gegensatz zu Russland bedroht die Europäische Union niemanden und respektiert die Souveränität jedes Einzelnen."
Staatschefin Sandu treibt seit ihrer ersten Wahl zur Präsidentin 2020 die Bindung an die EU voran. Moldau hatte sich nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Frühjahr 2022 für den Beitritt zur EU beworben. Seit Juni 2024 hat das Land den Status eines Beitritts-Kandidaten.
Macron wurde gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem polnischen Präsidenten Donald Tusk am moldauischen Nationalfeiertag anlässlich der Unabhängigkeit von der Sowjetunion in Chisinau von Sandu empfangen.
Der gemeinsame Besuch im Nachbarstaat der Ukraine soll vor der Parlamentswahl Ende September Unterstützung für Moldau demonstrieren, das Russland seit langem vorwirft, es destabilisieren zu wollen. Der Einfluss Russlands ist in der früheren Sowjetrepublik, in der 2,5 Millionen Menschen leben, nach wie vor sehr stark.
T.Sanchez--AT