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Vertrag für Transit von russischem Gas durch Ukraine läuft aus
Knapp drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs blockiert die Ukraine nun den Transit von russischem Erdgas durch das eigene Staatsgebiet in mehrere Nachbarstaaten - der Vertrag dafür läuft am Dienstag aus. Die Regierung in Kiew hatte bereits im vergangenen Sommer angekündigt, zum Jahreswechsel ein Abkommen für die Durchleitung russischen Gases durch das ukrainische Pipeline-Netz nicht zu verlängern. Die Slowakei, Moldau und teilweise auch Ungarn sind somit ab Mittwoch von der Versorgung mit russischem Gas durch ukrainisches Gebiet abgeschnitten.
Mitte Dezember hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt, sein Land werde es Russland nicht ermöglichen, "zusätzliche Milliarden" mit "unserem Blut" zu verdienen. Im Jahr 2023 deckten die EU-Mitgliedstaaten noch weniger als zehn Prozent ihres Erdgasbedarfs mit Lieferungen aus Russland, 2021 waren es noch über 40 Prozent gewesen. Mehrere östliche Mitgliedstaaten beziehen aber wegen ihrer geographischen Nähe oder aus politischen Gründen weiterhin einen Großteil ihres Erdgases aus Russland.
A.O.Scott--AT