-
Höhere Ausgaben und mehr Schulden: Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027
-
Zum Saisonstart: Union Berlin eröffnet gegen Bayern München
-
Weiterer Freispruch für Baden-Württembergs früheren Polizeiinspekteur
-
China sorgt mit Raketentest für Proteste - gemeinsames Marinemanöver mit Russland
-
Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an KI delegieren
-
Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Brandenburg: Drei Menschen tot
-
Pflegeheimbewohnerin in Chemnitz getötet: 23-Jähriger kommt in Psychiatrie
-
Riesige Menschenmassen geleiten Chameneis Leichnam bei Trauerzug durch Teheran
-
Koalition einigt sich auf zahlreiche Änderungen bei Gesundheitsreform
-
Britisches Königshaus: Harry wird bei London-Besuch nicht im Buckingham-Palast wohnen
-
Explosion an NS-Erinnerungsort in Mönchengladbach beschädigt Autos: Staatsschutz ermittelt
-
Norwegens Königspalast veröffentlicht erste Fotos von Mette-Marit nach Lungen-OP
-
Streit zwischen Patienten in Berliner Krankenhaus: 65-Jähriger tödlich verletzt
-
Sachsen: Frau verliert durch KI-generiertes Video mehr als eine Million Euro
-
Nationalspielerin Cerci wechselt zu Arsenal
-
Regierungsfraktionen für Änderungen an neuem Heizungsgesetz - Kritik bleibt
-
Aufhebung von Sperre für US-Stürmer nach Telefonat von Trump mit Infantino löst Skandal aus
-
Britische Kampfjets fangen russisches Militärflugzeug ab
-
Regierungskreise: Nato-Gipfel soll Signal der Entschlossenheit senden
-
Metallplatte entfernt: Musiala erneut operiert
-
Medien: "Fall Balogun" geht in weitere Runde
-
Elf Tote durch keimverseuchte Wurst: Prozess um Skandalfirma in Hessen gestartet
-
Schwere russische Angriffe auf Kiew am Vortag von Nato-Gipfel
-
Fünf Festnahmen nach Raubüberfall auf Formel-1-Legende Alain Prost
-
CDU-Arbeitnehmerschaft: Union und SPD sollen Pläne zu Krankschreibung zurücknehmen
-
UEFA zu "Fall Balogun": "Rote Linie überschritten"
-
Riesiges Waffenarsenal: Prozess gegen drei Angeklagte in Wuppertal begonnen
-
Ferienbeginn in vier Bundesländern: Für Wochenende erneut Staus erwartet
-
Ex-Vizekanzler Habeck fängt als Berater bei dänischer Immobiliengesellschaft an
-
Verbände wenden sich gegen weitere Kürzungen bei Entwicklungshilfe
-
Zahl unerlaubter Einreisen im Juni auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren
-
Südkorea plant Fonds aus Steuereinnahmen durch Chip-Hersteller
-
Industrie erhält im Mai nach deutlichem Minus wieder etwas mehr Aufträge
-
Baden-Württemberg: Mann und Frau sterben durch Schüsse in Offenburg
-
Eigentümer von frei betretbarem Grundstück muss fremden Abfall nicht beseitigen
-
Blatter zum Fall Balogun: "Quo vadis, FIFA?"
-
Schüsse in Offenburg: Mann tot und Frau schwer verletzt
-
Fall Balogun: Besorgter Neuendorf fordert FIFA-Aufklärung
-
Iranisches Staatsfernsehen: Trauerzug mit Chameneis Sarg beginnt Fahrt durch Teheran
-
"Trump-Karte ausgespielt": Pressestimmen zur Balogun-Debatte
-
Linken-Chefin: Klingbeil muss "Aufrüstungsspirale" beenden
-
SPD-Sozialexperte fordert Zehn-Jahres-Frist bis zu Abschaffung der "Rente mit 63"
-
Zwei Tote bei Unfall in Mecklenburg-Vorpommern
-
Nach Mexiko-Aus: Aguirre bestätigt Rücktritt, Marquez übernimmt
-
Sturz beim Feiern: Henderson "schwer" verletzt im Krankenhaus
-
Ukraine meldet zehn Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew
-
"Schämt euch": Belgiens Politik mit Kritik nach Trump-Eingriff
-
Struff furchtlos gegen Sinner: "Sonst bringt es nichts"
-
Kolumbiens Präsident Petro verabschiedet sich am 20. Juli öffentlich aus dem Amt
-
Dank Bellingham und Kane: England gewinnt Thriller gegen Mexiko
Verbände fordern Gesundheitsgipfel im Kanzleramt
Ein breites Bündnis aus 40 Verbänden hat die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesundheitsgipfel im Kanzleramt abzuhalten. "Wir steuern auf eine demografische Krise zu, die bereits in den nächsten drei bis fünf Jahren zu tiefen Einschnitten des Leistungsniveaus führen kann", heißt es in einer Erklärung, die das Bündnis Gesundheit am Donnerstag vorstellte. Angesichts der Altersentwicklung und des medizinischen Fortschritts müsse dem Thema Gesundheit "eine neue, den Herausforderungen angemessene Bedeutung" eingeräumt werden.
Das Schreiben reichtet sich ausdrücklich an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die gesamte Bundesregierung. Unterzeichnet wurde es von Organisationen wie der Bundesärztekammer, dem Deutschen Pflegerat und der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Mitglieder des Bündnisses vertreten nach eigenen Angaben mehr als vier Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen.
"Wenn sich die Spitzenorganisationen aus dem Gesundheitswesen in einem so großen Bündnis zusammenschließen, sollte die Politik das ernst nehmen und sich den gesundheitspolitischen Herausforderungen stellen", sagte Ärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt bei der Vorstellung des Papiers. Die Forderung nach einem Gesundheitsgipfel im Kanzleramt sei "ausdrücklich keine" Kritik an der Zusammenarbeit mit dem Bundesgesundheitsministerium. Diese sei "in der Summe sehr konstruktiv", so Reinhardt.
Die Forderung solle hingegen zum Ausdruck bringen, dass die Herausforderungen allein in diesem Ressort nicht zu lösen seien. Reinhardt nannte als Beispiele die Umwelt-, Verkehrs- und Sozialpolitik, die ebenfalls Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung hätten und berücksichtigt werden müssten.
"Was wir einfordern, ist eigentlich der Beginn einen gesamtgesellschaftlichen Diskurses", betonte der Ärztekammer-Präsident. Nötig sei ein "offener Dialog", ergänzte die Präsidentin des Verbands medizinischer Fachberufe, Hannelore König.
Die Verbände erachten den Zustand des deutschen Gesundheitswesens laut Erklärung als "kritisch" - und halten strukturelle Veränderungen für "unumgänglich". Dabei stellen sie in dem Schreiben klar: "Mehr Geld allein wird die Probleme im Gesundheitswesen nicht lösen."
Die Hauptherausforderungen sind für die Unterzeichner der Fachkräftemangel, eine gesicherte Finanzierung und die Schaffung guter Strukturen im Gesundheitswesen. Gefordert werden ganz konkret unter anderem eine gezieltere Förderung des Nachwuchses in Gesundheitsberufen sowie eine bessere Integration ausländischer Fachkräfte. Zudem sollten die Kranken- und Pflegeversicherung durch Bundesmittel ausreichend finanziell abgesichert werden.
Das Bündnis wolle das Zeichen setzen, "wir können so nicht weiter machen", sagte die Präsidentin des Deutschen Pflegerats, Christine Vogler. Es zeige zudem Lösungen und Ideen auf. "Es wäre schön, wenn Gesellschaft und Politik das abschöpfen."
M.King--AT