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Betrug bei Abrechnung von Coronatests: Landgericht Karlsruhe verhängt Haftstrafen
Wegen Betrugs mit Coronatests sind drei Männer in Karlsruhe zu Haftstrafen verurteilt worden. Außerdem werden die Gewinne eingezogen, wie ein Sprecher des Landgerichts der baden-württembergischen Stadt am Dienstag sagte. Es ging um falsche Angaben gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung. Die Angeklagten rechneten dem Urteil zufolge Tests ab, die es gar nicht gegeben hatte.
So nahmen sie in den Jahren 2021 und 2022 sehr viel Geld ein. Einer von ihnen muss nun knapp zwei Millionen Euro zurückzahlen, ein anderer etwa eine Million und der dritte 360.000 Euro. Zwei von ihnen wurden außerdem wegen Waffendelikten verurteilt, wie der Sprecher ausführte. Das Gericht verhängte Haftstrafen zwischen zweieinhalb Jahren und drei Jahren und zehn Monaten.
Da das Verfahren sich so lange hinzog, gilt jeweils ein Monat der Strafen bereits als abgesessen. Ursprünglich waren sechs Männer in dem Komplex angeklagt. Zwei von ihnen wurden schon im vergangenen Jahr verurteilt. Das Verfahren gegen den sechsten Mann wurde nun abgetrennt, in dem Fall wird weiter verhandelt.
M.Robinson--AT