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57-Jähriger soll Frau nach Trennung erschossen haben - Prozess in Kaiserslautern
Ein 57 Jahre alter Mann muss sich seit Montag vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern verantworten, weil er seine Ehefrau nach einem Trennungsstreit mit mehreren Schüssen in ihrem Auto getötet haben soll. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, zudem wurden erste Zeugen vernommen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Angeklagte äußerte sich demnach zu seiner Person und kündigte Angaben für das weitere Verfahren an.
Das Gericht setzte für den Prozess zunächst acht weitere Termine bis zum 9. August fest. Der Vorwurf lautet auf Mord aus Heimtücke. Die Staatsanwaltschaft legt dem 57-Jährigen zur Last, seiner Frau in Tötungsabsicht im Februar 2023 am Rand einer Hauptstraße in Sembach im Landkreis Kaiserslautern aufgelauert und vorsätzlich einen Autounfall mit ihrem Wagen verursacht zu haben.
Danach sei er ausgestiegen und habe sie durch die Seitenscheibe der Fahrertür mit 14 Schüssen aus einer Pistole getötet. Als Tatmotiv gab die Staatsanwaltschaft einen Trennungsstreit an. Das Paar lebte seit dem Herbst 2022 getrennt. Neben dem mutmaßlichen Mord soll sich der Mann für einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantworten müssen.
Ein automatisches Notfallsystem hatte die Einsatzkräfte am Morgen des 23. Februar über den Unfall informiert. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass hinter dem Steuer eines der beiden Autos eine leblose Frau saß. An ihrem Körper wurden mehrere Einschusswunden entdeckt. Rund eine Stunde später wurde der Mann festgenommen.
W.Nelson--AT