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Audi mit deutlich gesunkenen Absätzen - BMW steigert zumindest E-Auto-Verkäufe
Audi hat im vergangenen Jahr mit 1,7 Millionen Autos deutlich weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. Die VW-Tochter aus Ingolstadt begründete den Rückgang um zwölf Prozent am Montag mit "herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen". Der Konkurrent BMW verbuchte ein Absatzminus von vier Prozent - allerdings verkaufte der Münchener Hersteller deutlich mehr E-Autos als im Vorjahr.
Für Audi fiel ein äußerst schwacher Absatz im Heimatmarkt Deutschland besonders ins Gewicht. Die Auslieferungen brachen hierzulande um 21 Prozent ein, besonders stark war der Rückgang bei Elektroautos (33 Prozent). Marco Schubert, Vorstand für Vertrieb und Marketing, verwies auf "eine fehlende Planbarkeit der Förderstrukturen". In Deutschland sind die Verkäufe von E-Autos nach dem Ende der staatlichen Verkaufsförderung eingebrochen.
Besser lief es im europäischen Ausland, wo Audi sechs Prozent weniger Fahrzeuge verkaufte - den Absatz von reinen E-Autos jedoch um sechs Prozent steigerte. Insgesamt verkaufte der Hersteller 164.000 vollelektrische Autos.
BMW lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 2,45 Millionen Fahrzeuge aus. Deutliche Rückgänge verzeichnete der Hersteller bei seinen Asien- und Chinageschäften, während in Europa und Amerika das Vorjahresniveau leicht übertroffen wurde. In Deutschland ging der Absatz um 5,3 Prozent zurück.
Bei den reinen Elektroautos verbuchte BMW hingegen ein deutliches Plus um 13,5 Prozent weltweit; auch in Deutschland stiegen die Zulassungen für E-Autos der Marke.
Mit insgesamt 427.000 verkauften E-Autos lag der Anteil bei 17,4 Prozent. Die Unternehmensführung zeigte sich mit Blick auf 2025 zuversichtlich: "Die BMW Group setzt ihren Wachstumskurs bei den vollelektrischen Fahrzeugen fort", erklärte Jochen Goller, Mitglied des Konzernvorstands. Die Auftragslage derzeit sei gut.
T.Wright--AT