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Verbraucherzentralen unterstützen bei Ärger mit Post- und Paketdiensten
Beschwerden über Post- und Paketdienste sind "ein Dauerbrenner" bei den Verbraucherzentralen. Sie bieten Betroffenen daher ab sofort mit einem neuen Online-Angebot Hilfe an, wie die Verbraucherschützer am Montag mitteilten. Das "Post-Ärger-Tool" auf der Homepage der Verbraucherzentralen unterstützt demnach bei Beschwerden rund um Briefe, Pakete oder Serviceleistungen der Zustelldienste.
Damit können Verbraucherinnen und Verbraucher rechtliche Informationen, Handlungsempfehlungen und den richtigen Ansprechpartner für ihr Problem finden. Sie können sich mit Hilfe des Tools zudem individuelle Schreiben erstellen lassen, um sich direkt an das betreffende Unternehmen oder die Bundesnetzagentur zu wenden. Die Netzagentur ist die Aufsichtsbehörde, sie sollte eingeschaltet werden, wenn Beschwerden nicht gelöst werden, anhalten oder immer wieder auftreten, wie die Verbraucherschützer rieten.
"Wir bekommen seit vielen Jahren sehr viele Beschwerden über die Serviceleistung der Post- und Paketdienste. Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr", erklärte die Referentin für Verbraucherrecht und Datenschutz bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Julia Gerhards. "Wir hoffen dazu beitragen zu können, dass die Zustelldienstleister ihren Service künftig verbessern."
L.Adams--AT