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Pharmakonzern Novo Nordisk will Abnehmspritze auch in Frankreich produzieren
Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk will angesichts der hohen Nachfrage nach seinen Abnehmmitteln seine Produktionsstätte im französischen Chartres erweitern. Novo Nordisk werde dafür 2,1 Milliarden Euro investieren, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die Arbeiten haben demnach bereits begonnen und sollen 2028 abgeschlossen sein.
Novo Nordisk ist mit seinen Medikamente Wegovy und Ozempic äußerst erfolgreich; Anfang September stieg der Konzern damit zum wertvollsten Unternehmen Europas auf. Beide Mittel enthalten den Wirkstoff Semaglutid. Bei Ozempic ist er niedriger dosiert und vor allem für Diabetespatienten gedacht, während Wegovy konkret als Abnehmmittel zugelassen ist.
In Frankreich will Novo Nordisk 500 neue Stellen schaffen und die Größe der Fabrik verdoppeln. Aktuell arbeiten in Chartres südwestlich von Paris rund 1600 Menschen. Bis 2028 soll die Produktion rund um die Uhr gewährleistet werden, so das Unternehmen. Wegovy soll nach Angaben von Novo Nordisk kommendes Jahr in Frankreich zugelassen werden.
Anfang dieses Monats hatte der Pharmariese angekündigt, rund 5,6 Milliarden Euro in seine Anlagen in Dänemark zu investieren. Allein in diesem Jahr summieren sich die Investitionen Unternehmensangaben zufolge auf zehn Milliarden Euro.
Vergangene Woche hatte der US-Pharmakonzern Eli Lilly, ein weiterer großer Hersteller von Diabetes- und Abnehmpräparaten, eine Investition von 2,3 Milliarden Euro für eine neue Produktionsstätte in Rheinland-Pfalz angekündigt.
T.Perez--AT