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Regelverstöße in der Abramowitsch-Ära: FA klagt Chelsea an
Der englische Fußballverband FA hat den Conference-League-Sieger FC Chelsea aufgrund möglicher Verstöße gegen die Regularien in 74 Fällen angeklagt. Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum von 2009 bis 2022, als der Verein im Besitz des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch war. Die neuen Besitzer des Klubs aus London hatten die potenziellen Probleme vor drei Jahren selbst angezeigt.
"Der FC Chelsea hat bis zum 19. September 2025 Zeit, darauf zu reagieren", schrieb die FA am Donnerstag. Der Mitteilung zufolge beziehen sich die Vorwürfe auf mutmaßliche Verstöße gegen die Bestimmungen für Spielervermittler, für die Zusammenarbeit der Klubs mit Beratern sowie für die Investitionen Dritter in Spieler.
Ein Großteil der möglichen Vergehen habe "zwischen den Spielzeiten 2010/11 und 2015/16" stattgefunden, hieß es. Nähere Angaben dazu machte die FA nicht, laut der britischen Times sollen unter anderem die Transfers von Eden Hazard, Willian oder Samuel Eto'o in Zusammenhang mit den Vorwürfen stehen.
Die Blues zeigten sich "erfreut", dass die Verhandlungen mit der FA "bezüglich der vom Verein selbst gemeldeten Angelegenheiten nun zu einem Abschluss kommen". Im Prozess der Übernahme durch eine Gruppe um den US-Unternehmer Todd Boehly sei man auf "möglicherweise unvollständige Finanzberichte bezüglich historischer Transaktionen und andere potenzielle Verstöße gegen FA-Regeln" aufmerksam geworden. "Wir werden weiterhin mit der FA zusammenarbeiten, um diese Angelegenheit so schnell wie möglich abzuschließen", teilten die Londoner mit.
N.Walker--AT