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Jokic und Serbien scheitern im EM-Achtelfinale
Goldkandidat Serbien ist bei der Basketball-Europameisterschaft völlig überraschend im Achtelfinale gescheitert. Der Vizeweltmeister um den dreimaligen NBA-MVP Nikola Jokic kam gegen Finnland nie ins Rollen und musste sich 86:92 (48:44) geschlagen geben. Damit erlebten die Serben dasselbe Schicksal wie vor drei Jahren. 2022 in Berlin war das Team ebenfalls in der Runde der letzten 16 ausgeschieden, damals gegen Italien.
Die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic hatte in der Vorbereitung unter anderem Weltmeister Deutschland beim Supercup in München geschlagen und damit ihre Titelambitionen eindrucksvoll unterstrichen. Doch bereits zuletzt war Serbien, für das am Samstagabend in Riga auch 33 Punkte von Jokic nicht reichten, beim Vorrundenfinale gegen die Türkei (90:95) überraschend gestrauchelt. Finnland trifft im Viertelfinale auf Frankreich oder Georgien.
Zuvor hatte sich die Türkei durch ein 85:79 gegen Schweden erstmals seit 2009 für ein EM-Viertelfinale qualifiziert. Litauen besiegte Gastgeber Lettland mit 88:79 – trotz 34 Punkten und 19 Rebounds von Kristaps Porzingis. Deutschland war durch ein mühsames 85:58 gegen Portugal eine Runde weitergekommen.
K.Hill--AT