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Guardiola droht mit Rücktritt
Teammanager Pep Guardiola hat Manchester City unverhohlen mit seinem Abschied gedroht, sofern die Bosse den Kader um den ehemaligen DFB-Kapitän Ilkay Gündogan nicht reduzieren. "Ich habe dem Klub gesagt, dass ich das so nicht haben möchte", sagte Guardiola nach dem 3:1 gegen den AFC Bournemouth über die vielen Profis: "Ich will nicht fünf oder sechs Spieler auf Eis legen müssen. Das will ich nicht. Ich werde aufhören. Verkleinert den Kader - und ich bleibe."
Gegen den AFC hatte der Starcoach gleich fünf gestandene Profis auf die Tribüne setzen müssen, weil der Spieltagskader nur 20 Spieler umfassen darf. Diese Verhältnisse, sagte Guardiola, sind "unmöglich für meine Seele". In der nächsten Saison dürfe es "nicht mehr so sein".
Der 54-Jährige weiter: "Ich kann nicht 24 Spieler trainieren und jedes Mal, wenn ich den Kader auswähle, vier, fünf oder sechs von ihnen zuhause in Manchester lassen, weil sie nicht spielen dürfen. Das wird nicht passieren. Das habe ich dem Klub gesagt."
City hatte im Winter mehr als 200 Millionen Pfund (rund 240 Millionen Euro) für neue Stars wie Omar Marmoush von Eintracht Frankfurt ausgegeben. Als einziger Abschied zum Saisonende steht der von Spielmacher Kevin De Bruyne fest.
Aus Sicht von Guardiola gefährden zu viele Topspieler die "Teamhygiene". Im Falle von Verletzungen könne er auch auf Nachwuchsspieler setzen, meinte er. Für die Premier League dürfen 25 Profis gemeldet und darüber hinaus jederzeit Spieler dazugeholt werden, die jünger als 21 Jahre alt sind. Der City-Kader auf der Internetseite des Klubs listet 28 Spieler auf, dazu vier, die in dieser Saison verliehen sind.
H.Romero--AT